23 neue Gesundheits- und Krankenpfleger

Drei Jahre haben sie auf diesen Moment hingefiebert. Die 23 frischexaminierten Gesundheits- und Krankenpfleger des Klinikums Westmünsterland – darunter 13 aus dem St.
Agnes-Hospital Bocholt – erhielten im Rahmen der Examensverleihung am vergangenen Dienstag von Achim Vöcking, Schulleiter der Zentralschule für Gesundheitsberufe am St.
Agnes-Hospital, und seinem Stellvertreter Peter Ewering ihre Urkunden und Glückwünsche zur bestandenen staatlichen Prüfung. Die Absolventen werden von nun an sowohl in medizinischenGesundheitseinrichtungen als auch in ambulantenPflegediensten und Alteneinrichtungen zum Einsatz kommen.

Es war ein donnernder Applaus zu hören. Jede einzelne Zeugnisübergabeeines Mitschülers wurde von positiven Zurufen der Anwesenden begleitet und spiegelte nachdrücklich die Einheit der Gruppe wieder. In der theoretischen und praktischen Ausbildung haben die frischexamierten Gesundheits- und Krankenpfleger in den vergangenen Jahren hohes Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, aber vor allem einen ausgeprägten Teamgeist bewiesen.

„Bei diesem Jahrgang war in jeder Unterrichtsstunde, die Freude am Lernen zu spüren – es hat wirklich Spaß gemacht, die jungen Menschen auf ihrem Weg in den Beruf zu begleiten“, berichten die beiden Klassenlehrerinnen Karin Schluse und Ulrike Eing und ergänzen: „Um ihren Beruf möglichst professionell ausüben zu können, müssen unsere Auszubildenden den hohen physischen Anforderungen des Pflegeberufs gewachsen sein. Sie lernen die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit kennen, ohne dabei ihr Einfühlungsvermögen gegenüber den Patienten zu verlieren. Der Wille kontinuierlich dazuzulernen spielt hierbei eine tragende Rolle“.

Die Fortbildungsmöglichkeiten in der Pflege sind nicht zu unterschätzen. Im zweiten Ausbildungsjahr ist es möglich, die Ausbildung mit dem dualen Bachelor Studiengang „Health Care“ zu kombinieren. Ein an die Ausbildung anschließendes Studium im Bereich des Pflegemanagements oder der Pflegepädagogik ist ebenso möglich, wie eine Fortbildung ohne Studium als z.B. Stationsleitung, Fachpflegekraft oder Praxisanleiter.

„Die Pflege ist zum einen aufgrund des demographischen Wandels ein Beruf mit Zukunft. Zum anderen ermöglicht die staatlich anerkannte Prüfung eine uneingeschränkte Berufsausübung innerhalb der europäischen Union, womit auch eine länderübergreifende berufliche Zukunft gesichert ist“, erklärt Schulleiter Achim Vöcking.

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