Notfall

Lösungen in herausfordernden Situationen

Auch im klinischen Alltag gibt es Momente in denen Ärzte, Pflegende sowie andere Betreuende herausfordernde  Entscheidungen zu treffen haben. Es stellt sich die Frage,  welcher Therapieweg der Optimale für diesen Patienten ist. Um dem Betroffenen, den Angehörigen, dem therapeutischen Team Sicherheit zu geben, bietet das Klinische Ethikkomitee (KEK) des St. Marien Krankenhaus Ahaus- Vreden  Hilfe an.

Was ist eine Ethische Beratung?

Die Ethische Beratung ist ein Gespräch mit einem Mitglied des KEK. Patienten, deren Angehörige und Mitarbeiter können sich jederzeit an ein Mitglied des KEK wenden.

Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt. Eine weitere Möglichkeit der Kontaktaufnahme ist das Schreiben einen Email an das Ethikkomitee.  Die Mitglieder des Ethikkomitees sichern eine zeitnahe Rückmeldung mit einem  Gesprächsangebot zu. Bestehen auch nach der Beratung noch offene Fragen, gibt es die Möglichkeit der  Ethischen Fallbesprechung.

Was ist eine ethische Fallbesprechung?

Das Ziel einer Ethischen Fallbesprechung ist es, eine gemeinsame Lösung zu finden, die am ehesten dem Willen des Betroffenen entspricht.  Diese Lösung sollte von allen Beteiligten mitgetragen werden. Ist ein Mensch nicht in der Lage, seinen Willen mitzuteilen,  ist es für alle an der Behandlung Beteiligten und den Angehörigen wichtig den mutmaßlichen Willen zu ermitteln.

Die Mitglieder des KEK setzen sich für die Belange des Betroffenen ein.

Wann kommt eine Ethische Fallbesprechung zustande?

Ein Mitglied des KEK lädt ein, organisiert und moderiert die ethische Fallbesprechung. Alle relevanten Informationen über den Patienten werden zusammengetragen. Die konkrete ethische Fragestellung wird benannt. Alle Beteiligten formulieren ihre Meinungen, Einsichten, Haltungen zu der Situation. Es folgt eine Diskussion aller möglichen Entscheidungsvarianten und ihrer Konsequenzen. Am Ende wird ein gemeinsames Fazit gezogen und eine Empfehlung an den behandelnden Arzt ausgesprochen.

Was kann einen Ethische Fallbesprechung nicht leisten?

Die in der Fallbesprechung ausgesprochene Empfehlung ist eine Hilfestellung für die weitere Behandlung und ist rechtlich nicht bindend. Es wird hierbei nicht über die medizinische Qualität der Behandlung geurteilt. Die bestmögliche medizinische und pflegerische Behandlung ist selbstverständlich.

Mitglieder des Klinischen Ethik Komitee

Das KEK besteht aus Mitarbeitern verschiedenster Berufsgruppen im St. Marien Krankenhaus Ahaus-Vreden, einem Mitarbeiter eines Seniorenzentrums und einer beratenden Juristin. Alle Beteiligten unterliegen der Schweigepflicht.

Mitglieder

Vorsitzende und Sprecherin: Johanna Tenhumberg-Pleie (Seelsorgerin, Ahaus)
Stellvertreter: Dr. Tanja Ewald (Oberärztin der Fachabteilung Urologie, Ahaus), Dorothee Dues (Fachkrankenschwester Intensivstation, Vreden)

  • Oliver Anders (Fachkrankenpfleger, Leiter Intensivstation, Ahaus)
  • Christiane Bäcker (Chefärztin der Klinik für Geriatrie)
  • Annette Boonk (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
  • Martin Dorsel (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin)
  • Dorothee Dues (Intensiv Fachkraft)
  • Dr. Tanja Ewald (Oberärztin der Fachabteilung Urologie)
  • Martina Gemünd-Gericks (Leitung IbF)
  • Maria Heying (Palliative-Care Pflege)
  • Melanie Honekamp (Organisation / Projektmanagement)
  • Cordula Jeschar (Dipl. Sozialarbeiterin)
  • Dr. Lukas Meiners (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Vreden)
  • Ali Nazlier (Hausleitung St. Marien Senioren- und Pflegezentrum)
  • Lydia Pries (Stationsleitung Intensivstation, Vreden)
  • Ulrich Skibinski (Oberarzt Anästhesie, QM-Beauftragter)
  • Johanna Tenhumberg-Pleie (Seelsorgerin)
  • Pfarrer Norbert Weidemann (Seelsorger)

Beratende Mitglieder: Hildegard Flüchter (Rechtsanwältin)

Klinisches Ethikkomitee

Johanna Tenhumberg-Pleie
Pastoralreferentin
Tel.: 02561 99-1565

St. Marien-Krankenhaus Ahaus
Wüllener Straße 101
48683 Ahaus

 

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