Notfall

Leistungen

Das Aufgabengebiet der Gefäßmedizin und -chirurgie ist umfangreich. Es reicht von Arterien- und Venenchirurgie bis hin zu den nicht chirurgischen (konservativen) Behandlungsmethoden der Angiologie, Phlebologie und Lymphologie. Großen Wert legt das Team um Chefarzt Dr. Hinrich Tycho Brunn auf vorbeugende (präventive) Maßnahmen für die Gefäßsysteme. Sollte dennoch eine Operation nötig sein, stehen im sogenannten Hybrid-OP modernste bildgebende Verfahren, beispielsweise dreidimensionale Gefäßdarstellungen, während der Operation zur Verfügung.

Lebenserhaltende Eingriffe

Aneurysmen sind lebensbedrohliche Erweiterungen der Schlagadern. Sie können zu einer arteriellen Embolie führen oder mit Verblutungsfolgen platzen. Die Fachärzte der Klinik entfernen diese Erweiterungen oder schalten sie durch innere Gefäßprothesen ohne Bauchschnitt aus.

Schlaganfallvorbeugung

Mit Operationen an der Halsschlagader kann das Team der Gefäßchirurgie einem drohenden Schlaganfall vorbeugen.

Bypassanlagen und Stenteinlagen

Bei Durchblutungsstörungen im Bauch-, Becken und Beinbereich kann zur Überbrückung chronisch verschlossener Gefäßabschitte ein Bypass angelegt werden. Gefäßeinengungen werden mit modernen Katheterverfahren und gegebenenfalls mit Stenteinlagen behoben.

Behandlung von Krampfadern

Die Behandlung von Krampfadern stellt den Schwerpunkt der phlebologischen Operationen dar. Auch Besenreiser, offene Beine, venöse Thrombosen und Venenleiden im Sinne von schwerer, müder Beine werden behandelt.

Behandlung chronischer Wunden

Die Behandlung chronischer Wunden, sofern sie durchblutungsbedingt sind, stellt ebenfalls einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit der Gefäßchirurgie dar. Hier können auch Hautverpflanzungen durchgeführt werden.

Shuntchirurgie

Dialysepflichtige Patienten brauchen Gefäßzugänge, über die sie an die künstliche Niere angeschlossen werden. Diese Zugänge können in der Klinik für Gefäßchirurgie gelegt werden.

Video: Wenn die Beine schmerzen

Diagnostik und apparative Ausstattung auf hohem Niveau

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Gefäßchirurgie ist eine absolut zuverlässige klinische und apparative Diagnostik zur Erkennung und Bewertung von Durchblutungsstörungen. Basis der apparativen Diagnostik sind die farbkodierte Duplexsonographie, Ultraschalldoppleruntersuchung, Laufbandergometrie und Lichtreflexrheographie. Unterstützt werden wir durch die Radiologie mit Digitaler Subtraktionsangiographie (DSA), Computertomographie (CT), Magnetresonanzangiographie und vielem mehr.

Chefarzt
Dr. Hinrich Tycho Brunn

Sekretariat: Ulrike Ernsten

Tel.: 02871 20-2943
Fax: 02871 20-2718

Klinik für Gefäßchirurgie, endovaskuläre Chirurgie und Präventive Gefäßmedizin

gefaesschirurgie@st-agnes-bocholt.de