Notfall

Weichensteller für die Therapie

Mit qualifizierten diagnostischen Befunden liefert das Institut für Pathologie wichtige Entscheidungsgrundlagen für die behandelnden Mediziner und hilft, die weitere Therapie optimal zu planen.

Zum umfangreichen Leistungsspektrum gehören:

  • Alle gängigen histologischen Färbungen und Spezialfärbungen
  • Umfangreiche Immunhistochemie mit allen gängigen Antikörpern
  • Ständige Mitwirkung an allen Konferenzen und Qualitätszirkeln sämtlicher Organzentren
  • Schnellschnittdiagnostik
  • Klinische Obduktionen
  • Versicherungsrechtliche Gutachten
  • Kooperation mit zahlreichen nationalen Referenzzentren
Früherkennung und Vorsorge

Die Arbeit der Pathologie setzt bereits sehr früh ein. Bereits vor bzw. im Frühstadium der Behandlung, stellt die Diagnostik der Pathologen für die Therapie und somit für den Patienten entscheidende Weichen.

So ist zum Beispiel die jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung ohne den geschulten Blick des Fachmannes nicht mehr vorstellbar. Darüber hinaus ist das Institut für Pathologie auch fest eingebunden in das Mammographie-Screening-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen.

Beurteilung von Gewebeproben

Der Pathologe gibt Auskunft über die Art und den Schweregrad von Erkrankungen. Insbesondere im Fall von Tumorerkrankungen bei der Fragestellung nach Gut- oder Bösartigkeit ist der Pathologe gefragt. Jede definitive Krebsdiagnose wird vom Facharzt für Pathologie gestellt. Individuell für jeden Patienten und jede Patientin. Dabei wird der Typ, die Größe, die Ausdehnung und der Bösartigkeitsgrad einer jeden Krebserkrankung begutachtet.

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlage für die weitere Therapie. In vielen Fällen kann aufgrund der Gewebeeigenschaften mit Hilfe von zusätzlichen Verfahren aus der Immunhistochemie auch festgestellt werden, ob zum Beispiel eine Chemotherapie erfolgversprechend oder überhaupt nötig ist. So werden in wöchentlichen interdisziplinären Konferenzen alle aktuellen Tumorerkrankungen individuell besprochen, um für jeden einzelnen Patienten die bestmögliche und nebenwirkungsärmste Therapie planen zu können. Hier ist die Stellungnahme des Pathologen von größter Bedeutung.

Darüber hinaus kann der Pathologe während einer noch laufenden Operation mithilfe des sogenannten Schnellschnittverfahrens an den Operateur bereits wichtige Informationen weitergeben und damit das Ausmaß des Eingriffes entscheidend beeinflussen.

Obduktionen

In der Regel wird beispielsweise eine innere Leichenschau (Obduktion) auf Wunsch der Angehörigen und der behandelnden Ärzte durchgeführt, um die Grund- und Folgeerkrankungen sowie die Todesursache genau feststellen zu können.

Zusätzlich dient die Obduktion der Aus- und Weiterbildung der Ärzte sowie der Überprüfung von diagnostischen und therapeutischen Methoden. Damit nutzt sie ebenfalls vielen zukünftigen Patienten und kann für die Angehörigen beruhigend sein.

Chefarzt
Dr. Robin Sen Gupta

Sekretariat: Heidi Grave

Tel.: 02871 20-2900
Fax: 02871 20-1622

Institut für Pathologie

Pathologie@st-agnes-bocholt.de