Informationsreihe „Frag´ doch mal den Arzt“ macht Halt in der AWO Rhede „Passt eine Knieprothese durchs Schlüsselloch?“

Rhede. Ein schöner Spaziergang am Rheder Bach bereitet den meisten Menschen große Freude. Doch was, wenn selbst kurze Wegstrecken unüberwindbar erscheinen, weil Knie oder Hüfte schmerzen?

Wenn die Lebensqualität so stark eingeschränkt ist, dass ein künstliches Gelenk in Betracht gezogen werden sollte, erschrecken viele Menschen. Dabei ist der künstliche Gelenkersatz eine der bedeutendsten Operationsmethoden der Medizingeschichte – mit großen Erfolgen zum Wohl der Patienten. „Dank technischer Weiterentwicklungen und umfangreicher operativer Erfahrungen sind heute sehr schonende und minimalinvasive Methoden möglich“, sagt Dr. Bernd Hinkenjann. Der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie im St. Agnes-Hospital Bocholt ist Experte im Bereich der sogenannten „Schlüsselloch-Operation“. Über dieses moderne Verfahren des Gelenkersatzes und die ganz individuellen, an die Bedürfnisse des Patienten angepassten Lösungen möchte Dr. Bernd Hinkenjann am Dienstag, den 5. September ab 16:30 Uhr, im AWO-Begegnungszentrum im „Alten Bahnhof“ (Bahnhofstr. 52) in Rhede informieren.

„Frag´ doch mal den Arzt“ – so lautet das Motto der Veranstaltungsreihe des Klinikums Westmünsterland und dieses Motto ist Programm. Der Spezialist für Endoprothetik gibt einen Überblick zum Thema und beantwortet individuelle Fragen. „Es wird nur das im Knie ersetzt, was auch verschlissen ist“, betont Hinkenjann. Chefarzt Dr. Hinkenjann wird auch einige individuell angepasste Knieprothesen mitbringen und erklären.

Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Pressefoto: Dr. med. Bernd Hinkenjann, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie im St. Agnes-Hospital Bocholt, spricht über neue moderne Operationstechniken im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes.

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