Medizin zum Anfassen

Vreden. „Kennen Sie den?“, fragte Sporttherapeut Christoph Jolk am vergangenen Donnerstag bei der Patientenveranstaltung „Zeitgemäße Endoprothetik – Bewährtes und Neues“ im Gesundheitszentrum Westmünsterland das interessierte Publikum und zeigte auf ein seltsam aussehendes Tier auf der Leinwand. Zur großen Erheiterung der rund einhundert Veranstaltungsbesucher, die der Einladung des Klinikum Westmünsterlands gefolgt waren, fügte er lächelnd hinzu: „Das ist ihr innerer Schweinehund, und den gilt es zu überwinden!“.

Nicht nur die humorige und kurzweilige Art der Fachvorträge von Dr. Norbert Finken, Chefarzt für Unfall- und orthopädische Chirurgie am St. Marien-Krankenhaus Ahaus, und Christoph Jolk sorgten für eine entspannte Atmosphäre, auch der Umstand, dass beide Referenten immer wieder den direkten Kontakt zu ihren Gästen suchten und neben den vielen theoretischen Fragen wie „Wie lange dauert eine Hüftoperation?“ oder „Wie schnell kann ich nach einer Knie-OP wieder Radfahren?“ auch die eine oder andere praktische Unterweisung gaben, begeisterte das Publikum.

So bot Dr. Norbert Finken im Anschluss an seine theoretischen Ausführungen über den Stand der Endoprothetik heute den Besuchern die Möglichkeit anhand mitgebrachter Prothesen-Beispiele sich im wahrsten Sinne des Wortes selbst mit dem Thema zu „befassen“. Auch Christoph Jolk nahm sich die Zeit den Gästen praktische Übungen und hilfreiche Ratschläge mit auf den Weg zu geben.

Zum Schluss der Veranstaltung gab Dr. Finken den Zuhörern noch einen Tipp mit auf den Heimweg: „Vertrauen Sie Ihrem Arzt! Und wenn sie den Arzt gefunden haben, dem sie vertrauen, wird dieser die für sie perfekte Prothese finden!“ Mit einem Blick auf den Sporttherapeuten an seiner Seite fügte er schmunzelnd hinzu: „Das gilt natürlich auch für ihren Therapeuten!“

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