Neue Endoskopieeinheit in Betrieb

Kürzere Wartezeiten, schonendere Untersuchungen und verbesserte Behandlungsergebnisse – in dem nagelneuen und insgesamt dritten Endoskopieraum am St. Marien-Krankenhaus Ahaus können die behandelnden Ärzte- und Pflegeteams jetzt noch besser und schneller arbeiten. Für das Ahauser Krankenhaus ist es ein weiterer Fortschritt in der modernen Gastroenterologie. Denn neben Magen- und Darmspiegelungen können auch umfangreiche interventionelle Eingriffe im Magen- und Darmtrakt, an den Gallenwegen oder der Bauchspeicheldrüse vorgenommen werden. Auch unter Ultraschallsicht kontrollierte, gezielte Punktionen sind möglich.

Größer, moderner und voll klimatisiert, nach höchstem Hygienestandard – so präsentiert sich der ganz neue der insgesamt drei
Endoskopie-Untersuchungsräume im Ahauser St. Marien-Krankenhaus. „Für uns als Untersucher, aber insbesondere für die Patienten ist diese gehobene Ausstattung ein ganz klarer Vorteil“, betont Dr. Udo
Tenbrink, der als leitender Oberarzt der Inneren Medizin für den Bereich Gastroenterologie den Raum nutzt. Kürzere Wechselzeiten zwischen den Untersuchugnen ermöglichen mehr Untersuchungen am Tag, so dass sich dadurch auch die Wartezeiten für die Patienten verkürzen.

Weiterer wichtiger Vorteil für die Patienten: Untersuchungen bei denen eine Durchleuchtung notwendig ist (z.B. ERCP oder Ösophagusstents) können jetzt mit einem hochmodernen, sogenannten „C-Bogen“ direkt vor Ort durchgeführt werden. „Das lästige Springen zwischen den Abteilungen ist damit endlich Geschichte“, freut sich auch Bianca Upgang, die ebenfalls als Gastroenterologin ihre Patienten in den neuen Räumlichkeiten untersucht. Sie ist als Fachärztin für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie im Medizinischen Versorgungszentrum Ahaus tätig, das in vielen Bereichen eng mit dem Klinikum zusammenarbeitet.

Ein C-Bogen liefert hochauflösende Röntgenbilder in Echtzeit, so dass der Behandlungserfolg zu jedem Zeitpunkt des Eingriffs kontrolliert und etwaige Korrekturen sofort vorgenommen werden können. Die Folge sind verbesserte Behandlungsergebnisse und damit häufig auch eine schnellere Genesung der Patienten.

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