Neue Lebensqualität dank Gelenkersatz

Borken. Ein scharfer plötzlicher Gelenkschmerz, der nach ein wenig Bewegung wieder nachlässt. So in etwa sehen die ersten Anzeichen für Arthrose aus. Acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter dieser Krankheit, die meist das Knie- oder Hüftgelenk betrifft. Erfolgt eine geeignete Therapie früh genug, kann dies Schmerzen lindern und hinauszögern, dass sich das Gelenk versteift.

Bessern nicht-operative (konservative) Therapien die Schmerzen nicht oder ist das Gelenk in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, ist eine Operation nötig. Zu den häufigsten Eingriffen zählt dabei der operative Gelenkersatz (Endoprothetik). Solche Operationen zählen längst zu den Routineeingriffen der Orthopädie und Unfallchirurgie und sind Schwerpunkt der Arbeit von Chefarzt Dr. Björn Thobe und seinem Team. Etwa 250 Hüft- und 250 Knie-Prothesen werden im EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung des Klinikum Westmünsterland am Standort Borken jährlich implantiert.

Trotz aller Routine: Hinter jedem Eingriff steht das individuelle Bedürfnis eines Patienten. Daher ist der stetige Austausch zwischen Arzt und Patient eine wichtige Grundlage für erfolgreiche medizinische Arbeit. Vor diesem Hintergrund möchte Dr. Björn Thobe am Donnerstag, den 12. April, um 19:00 Uhr in Reken im Rekenforum, über die Endoprothetische Versorgung und mögliche postoperative therapeutische Maßnahmen informieren. Im Anschluss beantwortet der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Fragen aus dem Publikum. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit am Ende der Veranstaltung das direkte Gespräch mit dem Arzt zu suchen.

Die Anforderungen an eine Operation zum Einsatz eines künstlichen Gelenkes sind hoch, umso wichtiger ist es, sich auf langjährige Erfahrung und ein speziell geschultes sowie interdisziplinäres Team verlassen zu können. Dementsprechend ist im Klinikum Westmünsterland intensiv an der durchgehend optimalen Patientenversorgung gearbeitet worden. Es gibt zwei verschiedene Kategorien von EndoProthetikZentren. Je nach Verfügbarkeit der benötigten Voraussetzungen erhält eine Klinik die Qualifikation zum Basiszentrum oder zum Zentrum der Maximalversorgung. Die Borkener Klinik konnte alle notwendigen Versorgungsstrukturen, die eine optimale und sichere Versorgung vor,
während und nach der Operation gewährleisten, bieten und wurde damit zum EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung zertifiziert. Neben den sogenannten Primäreingriffen sind Dr. Thobe und sein Team aus speziellen orthopädischen Chirurgen innerhalb dieses Zentrums ebenfalls in der Lage, die immer häufiger werdenden Wechseleingriffe sämtlicher Schwierigkeitsgrade bis hin zur Knochen-(teil-)ersatz-Prothese routiniert und sicher durchzuführen.

Pressefoto: Dr. Björn Thobe ist Experte im Gebietder Endoprothetik

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