In Notfallsituationen bestens versorgt

Ahaus. Medizinische Notfälle können auch Ärztinnen und Ärzte immer wieder vor Herausforderungen stellen. Obwohl jede Situation für sich eine besondere und nahezu einzigartige Situation darstellt, lassen sich solche Momente nur entschärfen, wenn das Fachpersonal gut geschult ist und als Team harmoniert. Gerade Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems gehören zu den häufigsten medizinischen Notfällen. Umso wichtiger ist es, sich in einer Notlage in guten Händen zu wissen. Die kardiologische Klinik im St. Marien-Krankenhaus Ahaus stellt nicht nur diese Expertise, sondern gibt ihr Fachwissen auch an andere Ärztinnen und Ärzte weiter.

Seit rund einem Monat ist das Team der I. Medizinischen Klinik – Kardiologie, Angiologie und Diabetologie um Chefarzt Dr. Alessandro Cuneo nun im Ahauser Krankenhaus tätig. Am neuen Standort lud die Klinik nun zu einer Fortbildung zum Thema „Notfallmanagement im Herzkatheterlabor“. „Ein großes Anliegen von mir persönlich aber auch von uns als kardiologische Klinik ist es zum einen, dass unseren Patienten im Falle einer Notsituation ein Höchstmaß an medizinischer Kompetenz zur Seite steht“, erklärt Dr. Cuneo und ergänzt: „zum anderen möchten wir unser Wissen und unsere Expertise in Schulungen gerne an andere Mediziner weitergeben.“

Dank des überregional hohen Ansehens der Klinik folgten viele Kardiologen der Einladung. Um den Ernstfall möglichst realistisch zu simulieren, verfolgen Dr. Cuneo und sein Team aus Kardiologen und speziell ausgebildeten Pflegekräften einen neuen Ansatz. Unter der Leitung von ausgebildeten Notfalltrainern wurden verschiedene Situationen anhand eines Notfallsimulators nachgestellt. „Durch dieses Simulatortraining können wir sämtliche Schritte, die im Rahmen einer Notfallsituation auftreten können, realistisch nachstellen und simulieren“, so der Chefarzt. Den Teilnehmern bot sich im Rahmen der Veranstaltung außerdem die Gelegenheit, das hochmoderne Ahauser Herzkatheterlabor (HKL) zu begutachten. Hier führen Dr. Cuneo und sein Team regelmäßig interventionelle Eingriffe in Form von minimal-invasiven Untersuchungen durch. Dank dieser Technik sind nur sehr kleine Einschnittstellen am Patienten vonnöten, wodurch die Genesung des Patienten schneller erfolgen kann.

Pressefoto: Notfalltraining am Simulator im Ahauser Herzkatheterlabor. Hier trainiert das Team der kardiologischen Klinik gemeinsam mit externen Medizinern den Ernstfall.

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