Alarm im Darm – Was tun bei Darmkrebs?

Alstätte. Jährlich erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen neu an Krebs, über 220.000 sterben jedes Jahr daran, Tendenz steigend. Darmkrebs gehört neben Prostata- und Brustkrebs mit zu den häufigsten Krebserkrankungen. Die Unsicherheit vieler Menschen besonders beim Thema Darmkrebs ist groß. Im Rahmen der Vortragsreihe „Frag‘ doch mal den Arzt“ vom Klinikum Westmünsterland steht Darmkrebs im Mittelpunkt eines Infoabends in Alstätte. Am kommenden Donnerstag (22. November, 19:00 Uhr) halten im Hotel Gasthaus Franke mit Dr. Moritz Meyer (Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Marien-Krankenhaus Ahaus) und Dr. Karl Wilke (Chefarzt der Gastroenterologie im Krankenhaus Maria-Hilf Stadtlohn) zwei Experten auf dem Gebiet Vorträge über Vorsorge und Therapie und stehen außerdem für alle Fragen bereit.

Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Unter diesem Oberbegriff werden Krebserkrankungen des Dickdarms, des Enddarms und des Darmausgangs zusammengefasst. Wie kann ich mich vor Krebs schützen? Wie erkenne ich ein Erkrankungsrisiko? Wie kann Krebs erfolgreich behandelt werden? Diese und viele weitere Fragen werden Teil eines Infoabends mit dem Titel „Alarm im Darm – Darmkrebs“ sein, den zwei erfahrene Chefärzte des Klinikums Westmünsterland in Alstätte gestalten werden.

Zum einen referiert Dr. Moritz Meyer über operative Eingriffe, zum anderen Dr. Karl Wilke über endoskopische Vorsorge. Dr. Meyer ist Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Ahauser St. Marien-Krankenhaus und Standortleiter Ahaus des Okologischen Zentrums Westmünsterland. Hier arbeiten Experten aus allen sechs Standorten des Klinikums sowie niedergelassene Fachärzte eng zusammen. „In standortübergreifenden Tumorkonferenzen werden alle Fachdisziplinen bei Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen mit einbezogen, um zu bestmöglichen Tumorbehanndlung der Patienten beizutragen“, erklärt Dr. Meyer. Das gebündelte Fachwissen hat schon viele Leben retten können.

„Die Diagnose Krebs kommt für viele Menschen überraschend und ohne Vorwarnung. Für die Betroffenen ist es dann von großer Bedeutung, sich in guten Händen zu wissen und sich auf eine wohnortnahe medizinische Versorgung auf hohem Niveau verlassen zu können“, ergänzt Dr. Wilke.

Der Chefarzt der Gastroenterologie im Stadtlohner Krankenhaus Maria-Hilf spricht aus langjähriger Erfahrung und warnt davor, die Vorsorgeuntersuchungen leichtfertig auszulassen. Darmkrebs entsteht fast immer über einen längeren Zeitraum aus Wucherungen, die sich in der Schleimhaut des Dickdarms bilden, sogenannten Darmpolypen. Aber längst nicht alle Polypen entwickeln sich zu einem Krebs – und wenn, dauert es viele Jahre. Eine Möglichkeit zur Vorbeugung ist die Darmspiegelung, bei der dann auffällige Polypen entfernt werden können.

Welche Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten es gibt, werden die beiden Mediziner umfassend beleuchten und stehen natürlich auch für Fragen während und auch nach der Veranstaltung bereit. Die Veranstaltung im Hotel Gasthaus Franke (Kirchstraße 11 in Alstätte) ist kostenlos und beginnt um 19:00 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

 

 

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Was tun bei Darmkrebs? Experten des Klinikums Westmünsterland bieten zu Früherkennung und Behandlung einen kostenlosen Vortrag mit Fragerunde im Gasthaus Franke in Alstätte an.

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