Notfall

Besuchsverbot im St. Agnes-Hospital Bocholt

Aufgrund der aktuell weiter steigenden Anzahl von Neuinfektionen mit dem sogenannten Corona-Virus im Westmünsterland muss das St. Agnes-Hospital Bocholt  seine Besucherregelung leider verschärfen. Ab sofort gilt im Bocholter Krankenhaus ein generelles Besuchsverbot.

Das St. Agnes-Hospital kommt damit den Forderungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW nach, weitreichende notwendige Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und zur Behandlung von COVID-19 Patienten zu treffen.

Soweit medizinische, soziale  oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, können nach vorheriger Absprache im Einzelfall Ausnahmen vom Besuchsverbot zugelassen werden. Für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gilt weiterhin, dass die Patienten ausschließlich von ihren Eltern oder Sorgeberechtigten besucht werden dürfen.

Hintergrund ist die weiter steigende Gefahr, dass unentdeckte Corona-Infektionen in die kritische Infrastruktur der Krankenhäuser durch Besucher eingetragen werden. Leider hat sich gezeigt, dass die bisher bestehende Besucherregelung (1 Patient, 1 Besucher pro Tag) in Bocholt nicht von allen Besuchern berücksichtigt wurde. Aus aktuellem Anlass hat sich das St. Agnes-Hospital für diese notwendige Maßnahme entschlossen, da es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Infektionsübertragung am Wochenende gekommen ist. Zurzeit prüfen wir, ob bei drei Patienten davon auszugehen ist.  Die notwendigen Schutzmaßnahmen sind nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt getroffen worden und die betroffene Station wurde isoliert.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, erklärt Tobias Rodig, Pressesprecher des Klinikums Westmünsterland. „Wir sind uns bewusst, dass ein Besuchsverbot eine harte Maßnahme ist, die für die Patienten und Angehörigen mit erheblichen Einschränkungen verbunden ist. Der Schutz der Patienten, unserer Mitarbeiter aber auch der Besucher steht  an erster Stelle. Wir hoffen daher auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger.“

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