Notfall

Besuchsverbot im St. Marien-Hospital Borken

Borken. Aufgrund der aktuell in der Stadt Borken deutlich steigenden Anzahl von Neuinfekti onen hat sich das St. Marien-Hospital Borken dazu entschlossen, die aktuelle Besucherregelung vorübergehend zu verschärfen. Ab Dienstag gilt in der Klinik zunächst für zwei Wochen wieder ein generelles Besuchsverbot.

„Wir beobachten die ansteigenden Neuinfektionen mit Sorge“, erklärt Tobias Rodig, „deshalb müssen wir die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um den unentdeckten Eintrag des Virus in die Infrastruktur unserer Krankenhäuser unbedingt zu vermeiden.“

Soweit medizinische, soziale oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, können nach vorheriger Absprache mit den behandelnden ÄrztInnen im Einzelfall Ausnahmen vom Besuchsverbot zugelassen werden. Eine gesonderte Regelung betrifft den Bereich der Geburtshilfe. Hier sind weiterhin Besuche nur durch den Vater möglich.

„Bei alldem ist uns wichtig zu betonen: Wir sind uns der Tragweite dieser Entscheidungen bewusst und wissen, wie wichtig der Besuch für unsere Patienten ist“, so Rodig, „doch genießt bei uns immer die Sicherheit der Patienten sowie natürlich unserer Mitarbeitenden, die seit einem Jahr unter starker Belastung einen exzellenten Job machen, allerhöchste Priorität. Daher ist diese Maßnahme aktuell leider notwendig, um unserer Verantwortung gerecht zu werden.“

An den weiteren Krankenhausstandorten im Klinikum Westmünsterland sind bis auf weiteres noch eingeschränkt Besuche möglich.

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