Notfall

Spezialisten für den Bewegungsapparat

Im Mittelpunkt der Diagnose und Therapie stehen die Patienten, deren Bewegungsapparat, Knochen und Gelenke durch Krankheit, Veranlagung, Verschleiß oder Unfall beeinträchtigt sind.

Angeschlossen an die Klinik ist die Abteilung für Physiotherapie sowie das Gesundheitszentrum Westmünsterland, wo zumeist schon kurz nach einer Operation mit der Rehabilitation begonnen wird.

Schulterchirurgie

Jährlich werden in der Klinik ca. 700 Schultereingriffe durchgeführt.

Dabei wird das gesamte Spektrum der endoskopischen Schlüsselloch-Chirurgie und der offenen Operationsverfahren praktiziert.

Besondere Schwerpunkte sind dabei:

  • Die Rekonstruktion der Rotatorenmanschette
  • Die Operative Stabilisierung instabiler Schultergelenke
  • Das Einsetzen künstlicher Schultergelenke bei verschlissenen Schultergelenken
  • Zur Operationsvorbereitung stehen alle modernen Untersuchungsverfahren zur Verfügung
Gelenkerhaltende Therapien

Bevor ein neues, künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt wird, bestehen viele Möglichkeiten, den Patienten zu heilen, ihm Schmerzen zu nehmen und den Bewegungsapparat wieder zu stabilisieren – ohne eine große, belastende Operation vornehmen zu müssen. Neben den rein konservativen Therapien – etwa der Einsatz von Einlagen oder Orthesen – können minimalinvasive Behandlungsmethoden hinzugezogen werden.

Eine neue, innovative Behandlungsform ist: die arthroskopisch assistierte, mini-open Arthrotomie. Damit wird eine Technik bezeichnet, die anlagebedingte Engpasssyndrome am Hüftgelenk schonend therapiert. Unbehandelt würden diese frühzeitig in den Gelenkverschleiß führen. Bei etwa 15 Prozent aller Hüftgelenkspatienten liegt diese Problematik vor.
Diese Engpasssyndrome, auch Impingement der Hüfte genannt, bringen Betroffene in der Regel als Anlage mit auf die Welt. Dies macht zunächst keine Probleme, begünstigt jedoch das frühzeitige Entstehen einer Arthrose.
Behandeln lässt sich dies über einen kleinen Schnitt von etwa sechs Zentimetern. Darüber gelangt der Chirurg mithilfe moderner Instrumente zum Schenkelhals und kann Knochenmaterial abfräsen, eine beschädigte Gelenklippe wieder fixieren und auch kleinere Knorpeldefekte beheben. Wird dieses Krankheitsbild rechtzeitig behandelt, lassen sich mit dem innovativen Verfahren etwa zehn Prozent der Hüftgelenksarthrosen und somit das künstliche Gelenk vermeiden.

Hüft- und Kniegelenkersatz

Ein erkranktes oder verschlissenes Hüft- oder Kniegelenk durch ein Kunstgelenk, eine sogenannte Endoprothese, zu ersetzen, ist einer der Schwerpunkte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Bei den Erstimplantionen, und wenn möglich auch bei einfacheren Wechseloperationen, werden gewebeschonende, minimal-invasive chirurgische Verfahren verwendet. Das hat den großen Vorteil, dass die Patienten schneller wieder an die gewohnte Gelenkfunktion herangeführt werden können.

Die Klinik ist Endoprothetikzentrum nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (www.endocert.de) und betreibt Forschung in der Endoprothetik. Auch ist sie Ausbildungs-Hospitationsklinik für verschiedene Endoprothesenhersteller. Die Klinik ist Mitglied im Endoprothesenregister Deutschland (www.eprd.de) und übermittelt Daten zu den hier durchgeführten Versorgungen an das EPRD.

In erster Linie kommen Hüft- und Kniegelenksprothesen zum Einsatz, die sich über viele Jahre bewährt haben und in internationalen Registern überdurchschnittliche Standzeiten aufweisen.

Bei ausgewählten Patienten wird ein spezieller Kurzschaft (Fitmore) verwendet und spezielle Endoprothesen für Wechseloperationen und Situationen mit großen Knochendefekten. Oberflächenersatzprothesen oder Großkopfprothesen werden nicht eingesetzt, modulare Prothesen nur bei komplexen Wechseleingriffen.

Grundsätzlich können die Operationen bei Voll- oder Teilnarkose durchgeführt werden. Welche Methode sich im konkreten Fall empfiehlt, bespricht die Klinik für Anästhesie vorab mit dem Patienten.

Video: Was passiert, wenn ich eine künstliche Hüfte brauche?

Ihr Kontakt zu uns

Ltd. Arzt Orthopädie
drs. (NL) Harm Seinen

Sekretariat
Janine-Isabel Hütter

Tel.: 02861 97-3061
Fax: 02861 97-53061

Ambulante Untersuchungstermine
Tel.: 02861 97-1180

E-Mail schreiben

Sekretariat Fachbereich Orthopädie: Janine-Isabel Hütter

Tel.: 02861 97-3061
Fax: 0286197-53061

Ambulante Untersuchungstermine
Tel.: 02861 97-1180

 

Sekretariat Fachbereich Unfallchirurgie: Annette Lemcke

Tel.: 0286197-3050
Fax: 0286197-53050

Ambulante Untersuchungstermine
Tel.: 02861 97-1180

orthopaedie@hospital-borken.de

unfallchirurgie@hospital-borken.de

Ambulante Untersuchungstermine
Tel.: 02861 97-1180