Notfall

Digitaler Fortschritt und erhöhter Patientinnenkomfort dank modernster Medizintechnik

Bocholt. Bei dem Verdacht auf Brustkrebs zählt für die Betroffene besonders eines: Gewissheit – und zwar möglichst zeitnah. Dies ist mit dem modernsten volldigitalen Mammographie-Gerät „Mammomat Revelation“ im St. Agnes-Hospital Bocholt jetzt noch schneller und präziser umzusetzen. Großer Vorteil des Geräts ist die Tomosynthese, ein innovatives Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik. Im Gegensatz zur herkömmlichen 2D-Mammographie wird eine Serie von Schichtaufnahmen gemacht, die eine 3D-Darstellung der Brust ermöglichen. Zudem bietet das Gerät eine deutlich bessere Bildauflösung. Beides führt dazu, dass das Brustdrüsengewebe besser beurteilt werden kann. Hierduch ist nicht nur eine zuverlässigere Diagnose möglich, sondern auch ein deutlich höherer Komfort für die Patientinnen während der Untersuchung.

„Ich freue mich sehr, dass wir unseren Patientinnen ab sofort eine noch präzisere Diagnostik und vor allem komfortablere Untersuchung ermöglichen können als zuvor“, erklärt Dr. Judith Gissing, Ärztliche Leiterin des Brustzentrums für den Standort Bocholt.

Zudem führe ein schlankes, platzsparendes Design zu mehr Manövrierfähigkeit im Arbeitsumfeld und der hochauflösende Monitor direkt vor Ort zu einer Arbeitserleichterung und einem Zeitgewinn für Personal und Patientin. Auch präoperative Markierungen, die mit der Tomosynthese durchzuführen sind, ließen sich damit einfacher, exakter und schneller umsetzen.

„Bei unklareren Herden, nicht eindeutigen Befunden oder Mikrokalk waren bislang oft zusätzliche Vergrößerungsaufnahmen nötig. Die digitale Mammographie ermöglicht uns jetzt durch eine 50-Grad-Schwenkwinkeltechnologie eine tiefenauflösende Darstellung der anatomischen Details. Hierdurch sind in vielen Fällen keine weiteren Aufnahmen mehr erforderlich. Zudem ist auch die Strahlenbelastung während der Untersuchung mit dem neuen Mammographie-Gerät geringer“, ergänzt Dr. Thomas Hilje, Chefarzt des Instituts für Radiologische Diagnostik und Interventionelle Radiologie im St. Agnes-Hospital Bocholt und Kooperationspartner im Brustzentrum Westmünsterland.

Zusätzlich ist das neue Gerät für präzise und schnelle Biopsien bestens geeignet. Erleichternd ist, dass jetzt für die computerunterstützte Zielfindung statt zwei Herden nur noch einer markiert werden muss. Darüber hinaus wird auch eine große Anzahl an Patientinnen der radiologischen Praxis von Dr. Martin Krüger (Ärztehaus II am St. Agnes-Hospital Bocholt) im Rahmen des Mammographiescreenings und Patientinnen der gynäkologischen Praxis von Dr. Urda Dinger (kurative Mammografie) von dem neuen Mammographie-Gerät profitieren.

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