Notfall

Ein Schritt weiter Richtung Regelbetrieb

Bocholt. Seit vielen Wochen hat es gute Dienste geleistet: das Zelt vor dem Haupteingang des St. Agnes-Hospitals. Es diente während der „Corona-Hochphase“ sowohl Patienten als auch Besuchern als erste Anlaufstelle zur Registrierung und Aufnahme. Aufgrund stetig sinkender Fallzahlen ist jetzt ein Rückbau und die Verlegung der Strukturen zurück in das Krankenhausgebäude vertretbar geworden.

„Das Zelt fungierte jetzt seit insgesamt 12 Wochen als zentraler Dreh- und Angelpunkt in der Steuerung unserer Patienten- und Besucherströme. Unser oberstes Ziel war dabei immer, den Infektionseintrag in das Krankenhaus und damit die Ansteckungsgefahr für Mitarbeiter sowie Patienten so gering wie möglich zu halten“ erläutert Geschäftsführer Herbert Mäteling die Hintergründe. So habe es sich bewährt, die Patienten und – seit Aufhebung des Besuchsverbots – auch die Besucher bereits vor Betreten des Krankenhauses in Empfang zu nehmen, um die verschiedenen Personengruppen registrieren und leiten zu können. Dies habe in großem Maße dazu beigetragen, dass eine Kontaminierung von Klinikpersonal und Patienten mit SARS-CoV-2 abgewendet werden konnte.

Nichtsdestotrotz herrscht mit dem Abbau des Zeltes nicht automatisch wieder Normalbetrieb. So gibt es weiterhin eine Zutrittkontrolle, die jetzt über verschiedene Anlaufstellen / Theken im Eingangsbereich des Hauses sichergestellt sein wird. Das bewährte Prozedere zur Prüfung jeder Person vor Zutritt in das Krankenhaus wird damit aus dem Zelt in den Eingangsbereich verlagert. Auch das eingeschränkte Besuchsrecht gemäß der Coronaschutzverordnung gilt weiterhin (aktuell bis zum 01.07.2020). Aufgrund dieser Maßnahmen bittet das St. Agnes-Hospital sowohl Patienten als auch Besucher nach wie vor darum, genügend Zeit für das Prozedere einzuplanen. Anlässlich wiederholten Versuchen von Besuchern, sich ohne eine Registrierung Zutritt zum Krankenhaus zu verschaffen, ist das St. Agnes-Hospital leider gezwungen, auf die Unterstützung eines Sicherheitsdienstes zur Überwachung des Eingangsbereiches zurückzugreifen.

„Die Corona-Pandemie stellt nach wie vor eine enorme organisatorische sowie finanzielle Belastung für uns dar. All die zusätzlichen Maßnahmen, die wir getroffen haben und weiterhin zum Schutze aller Mitarbeiter, Patienten und Besucher aufrecht erhalten müssen, sind extrem personalintensiv“, so Mäteling weiter. Diese könnten nur dadurch abgedeckt werden, dass zusätzliches Personal eingestellt werde. „Mein ausdrücklicher Dank für das eingebrachte Engagement und das Durchhaltevermögen gilt daher unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Genauso dankbar bin ich aber auch für die überwiegende Mehrheit an verständnisvollen und geduldigen Patienten und Besuchern.“

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