Notfall

Frischer Wind im APW

Rhede. Krankheit und Pflegebedürftigkeit können jeden treffen. Gut, dass es dann Menschen gibt, die zuhause unterstützen und als kompetenter Partner für die häusliche Pflege zur Verfügung stehen. So steht auch die Ambulante Pflege Westmünsterland (APW) den Bürgern in Rhede zur Seite. In den letzten Monaten hat es hier einige Veränderungen durch die neue Leitung Marieke Venhoven gegeben. Seit Mitte 2017 treibt sie die konzeptionelle Weiterentwicklung des Pflegedienstes kontinuierlich voran.

So wurden die Kapazitäten aufs deutlichste erweitert und dem aktuellen Bedarf angepasst. Das Betreuungsteam ist von 15 auf über 40 Mitarbeiter angewachsen. Hierüber freut sich die neue Leiterin ganz besonders, da sie nun in der Position ist, auch kurzfristige Anfragen anzunehmen.

Gleichfalls wurde das Angebot um haushaltsnahe Dienstleistungen erweitert. „Wir sehen täglich, dass neben pflegerischen Tätigkeiten ebenso häufig Unterstützung im Haushalt dringend notwendig ist“, erklärt Marieke Venhoven, „deshalb bieten wir jetzt auch Unterstützung bei kleineren Tätigkeiten im Haushalt mit an“. Die Kosten hierfür werden teilweise, im Rahmen einer Pflegestufe, von den Kassen übernommen.
Ein wichtiges Anliegen ist der Leiterin im Bildungsbereich nicht stehen zu bleiben, sondern die Aus- und Weiterbildungsprozesse kontinuierlich voran zu treiben. „Wir bilden selbst aus, begleiten die Praxiseinsätze der angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger des Klinikums Westmünsterland und bringen unsere Mitarbeiter regelmäßig auf den neuesten Stand in der Pflege“, sagt Venhoven. Insbesondere die Bereiche Wundmanagement und Palliativpflege liegen ihr sehr am Herzen. In der letzten Lebensphase benötigen Patienten und auch die Angehörigen intensive Unterstützung. „Eine seelisch belastendende Situation, die ein hohes Maß an Sensibilität und Empathie verlangt“, sagt Venhoven, die nach einigen Dienstjahren in der häuslichen Krankenpflege aus Erfahrung spricht.

Die Ambulante Pflege Westmünsterland ist Teil des „Pflegenetz Westmünsterland“. Das Netz bündelt flächendeckend Seniorenzentren, Tagespflegen, ambulante Pflegedienste sowie unterstützende Dienste im Westmünsterland. Es gehört zum Klinikum Westmünsterland, sodass eine enge Anbindung an die Krankenhäuser in Ahaus, Bocholt, Borken, Rhede Vreden und Stadtlohn besteht. Sie alle arbeiten „Hand in Hand“ um eine optimale Versorgung anbieten zu können.

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