Kooperation in der Pflegeausbildung geplant

Kreis Borken. Wenn am 1. Januar 2020 die Reform der Pflegeberufe in Kraft tritt, sind das Klinikum Westmünsterland und das Caritas Bildungswerk Ahaus gut gerüstet. Im Rahmen der Reform werden die bisher getrennten Berufe in der Alten- bzw. Krankenpflege zu einer generalisierten Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann zusammengelegt.

Beide Träger wollen zukünftig bei der Ausbildung der Pflegefachfrauen und -männer im Kreis Borken kooperieren und eine gegenseitige Durchlässigkeit für die Auszubildenden in das jeweilige
andere Pflegesystem, Krankenhaus, Altenheim und ambulante Pflege sicherstellen. Diese gemeinsame Anstrengung soll in einer Kooperationsvereinbarung münden, die beide Träger unterzeichnen wollen.

„Wir sind davon überzeugt, dass durch die Kooperation der zwei leistungsstarken Träger nicht nur eine wohnortnahe Ausbildung möglich, sondern auch hinsichtlich des Pflegenotstandes die Versorgung mit einer ausreichenden Zahl von qualifizierten Fachkräften im ganzen Kreis Borken zukünftig sichergestellt ist“, erklärt Christoph Bröcker, Geschäftsführer des Klinikums  Westmünsterland.

Auf die Zukunft gerichtet betonen beide Träger, noch enger zusammenarbeiten zu wollen. „Hier ist vor allem die gemeinsame Fort- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
aber auch die Entwicklung zusätzlicher Angebote angedacht“, so Hans-Peter Merzbach, Geschäftsführer des Caritas Bildungswerks. Die beiden Geschäftsführer sind sich einig, dass es ein gutes Signal an die zukünftigen Fachkräfte ist, dass hier beide Träger mit ihren jeweiligen Kompetenzen und Erfahrungen die neue Ausbildung im Kreis Borken dauerhaft absichern.

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