Notfall

Krankenhaus Ahaus investiert in Pflegeausbildung vor Ort

„Hervorragend ausgebildete Pflegefachkräfte sind das Fundament in der medizinischen Versorgung. Mit dem Ausbau der Pflegeschule investieren wir daher in die Zukunft der Pflege, besonders hier vor Ort“, bekräftigt Holger Winter als Geschäftsführer des St. Marien-Krankenhauses Ahaus-Stadtlohn-Vreden das wichtige neue Bauprojekt auf dem Ahauser Gesundheitscampus. Der für den Umbau vorgesehene Teilbereich der Pflegeschule wurde inzwischen eingerüstet und die Bauarbeiten gestartet.

Im Hinblick auf die zielgerichtete Verbesserung der Gesundheitsversorgung vor Ort und die dringend benötigten Fachkräfte in der Pflege stellt die räumliche Erweiterung der Pflegeschule ein zukunftsweisendes Bauprojekt dar. „Durch den steigenden gesundheitlichen Versorgungsbedarf ist das Anforderungsprofil des Pflegeberufes höher denn je. Der Ausbau unserer Pflegeschule ist daher ein weiterer Schritt, um unsere Ausbildungskapazitäten zukunftsorientiert zu erweitern und dem hohen Standard, den die Pflege in unseren Häusern einnimmt, gerecht zu werden“, so Winter.

Das St. Marien-Krankenhaus Ahaus als Träger der Pflegeschule Ahaus reagiert damit auch auf die einheitlich gestaltete Berufsausbildung in der Pflege. Unter dem Stichwort „Generalistik“ wurden im August 2020 die einst getrennten Ausbildungsberufe in der Altenpflege sowie der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege in das einheitliche Berufsbild der Pflegefachfrau bzw. des Pflegefachmannes integriert. „Um junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern und unsere Pflegefachkräfte direkt vor Ort auszubilden, möchten wir durch moderne Räumlichkeiten beste Ausbildungsstandards bieten“, erklärt Winter. Durch die räumliche Erweiterung werden auch die Ausbildungsapazitäten im Vergleich zur Zeit vor der Generalistik vergrößert. Mit 150 Ausbildungsplätzen können in der Ahauser Pflegeschule künftig doppelt so viele Schülerinnen und Schüler den Pflegeberuf erlernen.

Zu dem neu entstehenden Teil der Ahauser Pflegeschule zählt neben zwei neuen Klassenräumen unter anderem auch ein sogenanntes „Skills Lab“, in der im Unterricht erlernte Inhalte realitäts- und praxisnah umgesetzt werden können. Die neuen Räumlichkeiten werden außerdem mit einer hochwertigen IT-Ausstattung, darunter Tablets und EScreens, versehen, die einen großen Mehrwert im Unterrichtsalltag bieten. Rund 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln des Landes NRW fließen in das Bauprojekt. Der Ausbau auf dem Ärztehaus I soll voraussichtlich zum Ende des ersten Quartals 2022 abgeschlossen werden.

Zum Archiv