Notfall

Moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Schulterschmerzen

Bocholt/Hamminkeln. Abends im Bett ist das Liegen auf der Schulter kaum noch möglich. Morgens ist der alltägliche Griff in den Hängeschrank mit den Kaffeetassen ein Problem und auch das Anziehen der Jacke ist schwierig – Schmerzen in der Schulter schränken Betroffene oft stark ein. Tatsächlich sind die Ursachen hierfür vielseitig. Häufi g steckt das sogenannte Schulterengpass-Syndrom (Impingementsyndrom) hinter den Schmerzen, aber auch Verschleiß und Verletzungen können Auslöser der Probleme sein. Der Infoabend „Frag doch mal den Arzt“ beschäftigt sich am Mittwoch, 10.4., mit diesem Thema.

„Wichtig ist, die Schmerzen ernst zu nehmen und der Ursache auf den Grund zu gehen. Denn mit einer konsequenten und gut geplanten Behandlung stehen die Chancen gut, die Schmerzen loszuwerden“, sagt Dr. Bernd Hinkenjann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Agnes-Hospital. Und erklärt weiter: „Schmerzen in der Schulter können häufi g bereits durch Krankengymnastik, Physiotherapie oder auch lokalen Injektionen, sogenannte konservative Behandlungsmethoden, gelindert werden. Wenn die Beschwerden allerdings anhalten, ist eine Operation notwendig.“

Ein Schwerpunkt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Agnes-Hospital ist die Schulterchirurgie. Die Abteilung ist „Excellenz-Zentrum“ für inverse Schulterprothesen und bietet deutschlandweit Ärzten Hospitationen an, um diese Operationsmethode zu erlernen. So wird Chefarzt Dr. Bernd Hinkenjann an diesem Abend über das künstliche Schultergelenk referieren sowie allgemeine und spezifi sche Fragen rund um das Thema Schulterbeschwerden beantworten.

Der Informationsabend: „Frag doch mal den Arzt: Was tun bei Schulterbeschwerden?“ am Mittwoch, 10.4.2019, beginnt um 19 Uhr im Bürgerhaus Friedenshalle Bölting, Marktstraße 17, 46499 Hamminkeln. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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