Nachhaltigkeit in der Krankenhausküche

Borken. Ob Klimawandel, Insektensterben oder Plastikverschmutzung der Meere – es sind drängende Probleme, die jeden einzelnen von uns auffordern, aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Selbst kleine Maßnahmen zählen und hinterlassen ihre Spuren. Entscheidend ist, dass der Grundgedanke zur Nachhaltigkeit vorhanden ist und konsequent weiterverfolgt wird. Das dachte sich auch Christian Freilinger, Chef der Borkener Krankenhausküche. In den letzten Monaten hat er die ersten Schritte unternommen, um die Prozesse in der Küche nachhaltiger zu gestalten.

Deshalb gibt es seit Juli für Patienten und Mitarbeiter neue zusätzliche Menüangebote. So kann neben einem kalorienarmen Angebot auch ein vegetarisch, regional orientiertes Menü bestellt werden. Zum Einsatz kommen regionale Produkte der Saison die von einem örtlichen Bio-Bauern bezogen werden. „Wichtig war uns dabei, dass die Produkte unbelastet und möglichst frisch sind und keine langen Lieferwege haben“, erläutert der Küchenleiter. So dürfen sich jetzt Patienten und Mitarbeiter z.B. auf gefüllte Kartoffeln mit Kräutersauce, Gnocchi mit Paprikaletscho oder Spitzkohlpfanne mit Nuss-Spätzle und Kräuterdip freuen.

Hinzu kommen weitere umweltbewusste Maßnahmen, die bereits im Frühjahr in den Klinikalltag integriert wurden. So wird z.B. auf Folien verzichtet. Patienten erhalten ihren Sonntagskuchen nicht mehr in Plastik verpackt, sondern es wurden spezielle Schutzabdeckungen zum Dauereinsatz angeschafft. Ebenso stehen in der Cafeteria „Coffee-to-go“ Mehrweg Pfandbecher bereit.
Christian Freilinger und sein Team freuen sich über die vielen positiven Rückmeldungen – insbesondere hinsichtlich des aktualisierten Speiseplans – und sehen sich darin bestätigt, den Nachhaltigkeitsgedanken auch weiterhin zu verfolgen.

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