Notfall

Neuer C-Bogen mit 3D-Bildgebung geht an den Start

Bocholt. Das St. Agnes-Hospital Bocholt setzt in Puncto Qualität, Patientenkomfort und Benutzerfreundlichkeit beim anwendenden Personal neue Maßstäbe. So trägt der neue 3D-C-Bogen, der ab sofort bei orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen zum Einsatz kommt, in hohem Maße zu mehr Präzision im OP bei. Er liefert dem Operateur eine erhöhte Sicherheit bei schwierigen Fragestellungen durch eine intraoperative 3D-Bildgebung.

„In unserer Patientenversorgung setzen wir einen weiteren Meilenstein. Der neue C-Bogen ist vielseitig einsetzbar. Er eignet sich ideal für eine High-End-Orthopädie, Trauma sowie hochspezialisierte Verfahren in der Wirbelsäulenchirurgie“, beschreibt Dr. Bernd Hinkenjann, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie, den medizinischen Neuzugang.

Großer Vorteil des neuen Gerätes ist die intraoperative Bildgebung. Jeder Operationsschritt kann damit in Echtzeit kontrolliert werden, sodass notfalls noch während der gleichen Operation eine Revision (Korrektur) vorgenommen werden kann. „Damit können wir unseren Patientinnen und Patienten eine mögliche Folgeoperation ersparen, die Genesung beschleunigen und zudem unsere Behandlungsergebnisse verbessern“, führt Hinkenjann fort. Außerdem ist der Patient durch das neue Gerät ab sofort nur noch einer geringeren Strahlenbelastung während der OP ausgesetzt. Hinkenjann ergänzt: „Der Strahlenschutz ist damit auf einem neuen, noch besseren Niveau.“

Zudem sorgt die präzisere, CT-ähnliche Bildgebung für eine deutlich besser erkennbare Anatomie und eine bessere räumliche Orientierung für den Operateur. Dies bedeutet sowohl für den Operateur als auch die weiteren OP-Kollegen mehr Komfort im Arbeitsalltag. Darüber hinaus ist das neue Gerät nicht einmal halb so schwer wie andere mobile Bildgebungssysteme und lässt sich daher einfach im OP-Saal positionieren.

Zum Archiv