Neues Pflanz- und Beetkonzept bald vervollständigt

Bocholt. In vielen Gärten hört man es in diesen Tagen: das Gartenjahr neigt sich langsam dem Ende zu und so werden Bäume und Sträucher zurückgeschnitten und winterfest gemacht – wie auch im St. Agnes-Hospital Bocholt. Doch bereits seit dem Frühjahr sind die fleißigen Mitarbeiter der hauseigenen Gärtnerei mit der kompletten Umgestaltung der Außenanlagen beschäftigt.

Dabei übersteigen die Dimensionen den Privatgebrauch um ein Vielfaches. So wurden rund 14.500 Stauden, Gräser, Bodendecker, Gehölze und Blumenzwiebeln neu gepflanzt. „Die Außenanlagen sind die erste Visitenkarte des Hauses“, erklärt Maik Vering, technischer Leiter im St. Agnes-Hospital Bocholt, „und zudem ist es unser Anliegen, den Patienten mit einem schönen Ambiente und einer Wohlfühlatmosphäre im Patientengarten und den angrenzenden Anlagen die Genesung so angenehm wie möglich zu machen“, so Vering weiter. In diesem Zusammenhang ist auch der Gehweg im Patientengarten neu asphaltiert worden, um sicheres Spazierengehen zu ermöglichen. Anlass zu dem neuen Pflanz- und Beetkonzept gab die 175-jährige Stiftungsfeier zur Würdigung der Ordensschwestern in diesem Sommer.

Ziel der Umgestaltung war es, dem Krankenhaus mit der offenen und großräumigen Gestaltung ein ansprechendes Gesamtbild zu verleihen. Die blühfreudige Bepflanzung aus überwiegend Stauden und einzelnen blühenden Gehölzen ist sehr farbenfroh und abwechslungsreich. Durch diese Blütenvielfalt wandelt sich das Bild der Außenanlagen mit den Jahreszeiten und dient gleichzeitig als wertvolle Nahrungsquelle sowie Lebensraum für zahlreiche Bienen und Insekten. Die Abdeckung der Zwischenräume mit Lavamulch dient als Wasserspeicher und somit als Schutz der Beetflächen gegen Austrocknung sowie zur Unterdrückung des Wildkrautes. Diese Mulchschicht wird im Laufe der Zeit durch die dichte Bepflanzung überwuchert und ist daher nicht mit den wenig bepflanzten und umstrittenen Kiesgärten zu vergleichen.

„Mit unserem neuen Pflanz- und Beetkonzept haben wir einen roten Faden geschaffen, der sich über das gesamte Gelände zieht. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch meine Mitarbeiter gibt es jetzt einen einheitlichen Stil, zu dem wir bereits viel positive Resonanz erhalten haben“, erklärt Vering erfreut.

Die Verwandlung der Außenanlagen in Zahlen:

• 7300 Stauden
• 1400 Gräser
• 1800 Bodendecker
• 500 Gehölze
• 3500 Blumenzwiebeln
• 45 m3 Komposterde als Bodenverbesserer
• 130 Tonnen Lavasplit und 30 m3 Holzhäcksel zu Mulchmaterial verarbeitet

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