Notärzte und Feuerwehr im Übungseinsatz

Borken. „Auf der B67 hat es einen schweren Verkehrsunfall gegeben. An der Unfallstelle bot sich den Rettern ein schreckliches Bild: Drei Autos waren ineinander verkeilt. Die Insassen zum Teil schwer verletzt und eingeklemmt.“

So würde höchstwahrscheinlich die Pressemeldung in den lokalen Medien lauten. Zum Glück handelte es sich bei diesem „Unfall“ nur um eine Übung der Notärzte des St. Marien-Hospitals Borken und der Borkener Feuerwehr.

Dr. Madeleine Hösel, Notärztin des Borkener Krankenhauses sowie Michael Köjer und Norbert Gördes, Brandobermeister der Feuerwehr, hatten ganze Arbeit geleistet. Sie bereiteten das Szenario für die Übung so realitätsnah vor, so dass den Rettern der Stresspegel schnell stieg. Hierzu trug auch die glaubwürdige Darstellung von Verletzten – allesamt Mitarbeiter des DRK- Kreisverbandes Borken – bei.

Ziel der Übung war, die Einsatztaktik und die Zusammenarbeit zwischen Notärzten und Feuerwehr bzw. Rettungsdienst auf Schwachstellen zu überprüfen und den Ernstfall unter realistischen Bedingungen zu üben.

Alle Teilnehmer waren von der realitätsnahen und detaillierten Durchführung der Übung begeistert. Im Fazit stellten sie einhellig fest, dass Notärzte und Feuerwehr auch für besondere Einsatzlagen als eingespieltes Team gut aufgestellt sind.

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