Notfall

Passt eine Hüftprothese durchs Schlüsselloch?

Ein schöner Frühjahrs-Spaziergang durch die Wälder der Region bereitet den meisten Menschen große Freude. Doch was, wenn selbst kurze Wegstrecken unüberwindbar erscheinen, weil Knie oder Hüfte schmerzen?

Wenn die Lebensqualität so stark eingeschränkt ist, dass ein künstliches Gelenk in Betracht gezogen werden sollte, erschrecken viele Menschen. Dabei ist der künstliche Gelenkersatz eine der bedeutendsten Operationsmethoden der Medizingeschichte – mit großen Erfolgen zum Wohl der Patienten. „Dank technischer Weiterentwicklungen und umfangreicher operativer Erfahrungen sind heute sehr schonende und minimalinvasive Methoden möglich“, sagt Dr. Bernd Hinkenjann.

Der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie im St. Agnes-Hospital ist Experte im Bereichder sogenannten „Schlüsselloch-Operation“. Über dieses hochmoderne Verfahren des Gelenkersatzes und die ganz individuellen, an die Bedürfnisse des Patienten angepassten Lösungen möchte Dr. Bernd Hinkenjann gemeinsam mit dem Oberarzt und Koordinator des EndoProthetikZentrums Bocholt Andreas Halfen am Mittwoch, 18. Mai 2016, informieren. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Klinikums Westmünsterland unter dem Motto „Frag´ doch mal den Arzt“ beantworten die Spezialisten für Endoprothetik im St. Agnes-Hospital Fragen rund um das Thema künstlicher Gelenkersatz im Bereich von Hüfte und Knie und leiten zunächst mit zwei kurzen Vorträgen in die Veranstaltung ein.

Andreas Halfen widmet sich an diesem Abend der Frage: „Passt eine Hüftprothese durch ein Schlüsselloch?!“. Dr. Hinkenjann wird im Anschluss über minimalinvasive, individuell angepasste Knieprothesen sprechen. Darüber hinaus haben Besucher die Möglichkeit, sich die künstlichen Gelenke vor Ort anzusehen und direkt mit den Ärzten offene Themen zu klären. Die Veranstaltung findet in der Gaststube Bölting im Bürgerhaus in Hamminkeln, Marktstraße 17 (Parkplätze an der Martin-Luther-Straße) statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zum Archiv