Sanierung der Station 3 in Rhede abgeschlossen

Während sich der Baukran für den großen Erweiterungsbau am Haupteingang noch fleißig dreht, darf sich das St. Vinzenz-Hospital Rhede schon jetzt über eine weitere erfolgreich abgeschlossene Modernisierungsmaßnahme freuen: Die Generalsanierung der Station 3 ist beendet, so dass am Freitag, den 30. August die Station feierlich eingesegnet und anschließend für ihre weitere Bestimmung an Chefarzt Dr. Kai Schmidt „übergeben“ werden konnte.

Die Stationsmodernisierung und Erweiterung waren unter anderem notwendig geworden, um schrittweise die erst kürzlich vom Land bewilligte Bettenerweiterung um 30 stationäre Plätze umzusetzen. Außerdem soll das medizinsche Angebot des St. Vinzenz-Hospitals im Hinblick auf die Bereiche Psychosomatik und Gerontopsychiatrie weiterentwickelt werden. Die Inbetriebnahme der neuen Station 3, auf der neben psychosomatischen Therapien auch eine psychotherapeutische Behandlung angeboten werden wird, ist bereits für September geplant.

„Wir schaffen damit nicht nur Platz für ein erweitertes Leistungsangebot und mehr Patienten“, freut sich Simon Terbrack, Kaufmännischer Direktor und Prokurist im St. Agnes-Hospital Bocholt-Rhede, „wir können unseren Patienten auch mehr Komfort und ein freundliches und modernes Ambiente für ihre Genesung bieten. Gerade in der Psychiatrie ist das besonders wichtig.“ Auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern sich – die neuen Therapiezimmer sind baulich und konzeptionell ab sofort auf dem neuesten Stand. Insgesamt bietet die modernisierte Station Platz für 16 Betten in vier Doppel- und acht Einzelzimmern. Nach der Inbetriebnahme der Station verfügt das St. Vinzenz-Hospital damit über 111 stationäre Patientenbetten, die nach dem kürzlich durch das Land bewilligten Bettenbescheid noch auf 125 erweitert werden.

Besonders erfreulich: Die Bauzeit von knapp neun Monaten konnte trotz besonderer Herausforderungen, die der Umbau im historischen Altbau aus dem Jahr 1894 mit sich brachte, erfolgreich eingehalten werden. Dafür musste das Team um den Technischen Leiter, Maik Vering, im wahrsten Sinne des Wortes „Schwerstarbeit“ leisten, wie ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht. So wurden nicht nur elf Kilometer Kabel und 2,5 Kilometer Rohrleitungen verlegt, 185 Leuchten und 550 Unterputzdosen eingebaut, sondern auch Möbel mit einem Gesamtgewicht von ca. acht Tonnen fest verbaut.

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