Informationen für unsere Patienten
SARS-CoV-2-Virus
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Informationen zum Corona-Virus

Aktuell gehen in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland zahlreiche Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern ein, die sich Sorgen machen, dass sie sich mit dem sogenannten Corona-Virus angesteckt haben könnten. Wir haben Verständnis für das Informationsbedürfnis, allerdings beeinträchtigen solche Anrufe den alltäglichen medizinischen Betrieb. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, schwer erkrankte Patienten bestmöglich zu versorgen.

Bei Symptomen wie Fieber, Husten und Schnupfen gehen Sie bitte auf keinen Fall ins Krankenhaus und in unsere Notaufnahme. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte telefonisch an Ihren Hausarzt (am Wochenende oder außerhalb der Öffnungszeiten an die Telefonnummer 116 117)!

Das Klinikum Westmünsterland bittet Besucher von Patienten ab sofort bis auf Weiteres die Besuche bei ihren Angehörigen und Freunden auf das Notwendigste zur beschränken Hintergrund ist die erhöhte Gefahr einer Weiterverbreitung des Corona-Virus durch zu viel Publikumsverkehr.

Generelles Besuchsverbot in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland

Besuche von Angehörigen und Freunden sind im Krankenhausalltag für Patienten wichtig. Das Klinikum Westmünsterland mit seinen Krankenhausstandorten im Kreis Borken hat täglich einen sehr großen Zulauf von Besuchern. Gleichzeitig hat es aufgrund seines besonderen Versorgungsauftrags für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten für diese auch eine besondere Verantwortung. Ebenso müssen wir auch für unsere Mitarbeitenden und deren Gesundheit Sorge tragen.

Aufgrund der aktuell weiter steigenden Anzahl von Neuinfektionen mit dem sogenannten Corona-Virus im Westmünsterland muss das Klinikum Westmünsterland seine Besucherregelung leider verschärfen.

Ab sofort gilt in allen Krankenhäusern ein generelles Besuchsverbot.

Das Klinikum Westmünsterland kommt damit den Forderungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW nach, weitreichende notwendige Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und zur Behandlung von COVID-19 Patienten zu treffen.

Soweit medizinische, soziale  oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, können nach vorheriger Absprache im Einzelfall Ausnahmen vom Besuchsverbot zugelassen werden. Für Kinder gilt weiterhin, dass die Patienten ausschließlich von ihren Eltern oder Sorgeberechtigten besucht werden dürfen. Eine gesonderte Regelung betrifft auch den Bereich der Geburtshilfe. Hier sind weiterhin Besuche nur durch den Vater möglich.

Hintergrund ist die weiter steigende Gefahr, dass unentdeckte Corona-Infektionen in die kritische Infrastruktur der Krankenhäuser durch Besucher eingetragen werden.

Sonderregelungen für die Klinik- für Kinder- und Jugendmedizin Bocholt und die Kinder-Notfallpraxis in Bocholt

Für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gilt, dass ausschließlich die Eltern / Sorgeberichtigten die Patienten besuchen dürfen. Ausnahmeregelungen in dringenden Fällen sind nur nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal möglich.

Patienten, die mit Fieber oder Luftwegsinfekten in der Kinder-Notfallpraxis oder in der Kinderklinik vorgestellt werden sollen, betreten das Krankenhaus durch den separaten Seiteneingang. Unmittelbar nach Ankunft erhalten Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Bei Cororna-Virus-Verdachtsfällen nehmen Sie bitte zuerst telefonischen Kontakt auf unter den oben genannten Nummern!

Der Kreis Borken hat eine eigene Seite für Informationen zum Coronavirus eingerichtet. Über eine eigene Hotline mit der Telefonnummer 02861/82-1091 kann außerdem auch telefonisch Auskunft gegeben werden. Die Hotline des Kreises ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr erreichbar.

Auch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Telefon-Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen geschaltet: Telefonnummer: 0211/855-4774. Die Hotline steht montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr für Ihre Anfragen zur Verfügung.

Die kassenärztliche Vereinigung hat unter der Telefonnummer 116117 eine Patientenhotline für „Corona“ für das Wochenende eingerichtet. Hier beraten dann Ärzte Anrufer, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen SARS-CoV-2-Virus infiziert zu haben.

Nicht jeder Patient mit Erkältungssymptomen ist gleichzeitig auch ein potentieller Träger des neuartigen SARS-CoV-2-Virus. Wenn Sie sich trotzdem Sorgen machen, dass Sie sich eventuell angesteckt haben könnten, sollten Sie sich zunächst auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales informieren.

Robert-Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Wenden Sie sich im Verdachtsfall bitte zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt.

Informationen für Schwangere 

Einige Hinweise und FAQ für Schwangere zum Coronavirus haben die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) und  der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) zusammengestellt. Diese Informationen finden Sie hier:

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe 
Frauenärzte im Netz 

 

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