Leistungen

Unsere Klinik versorgt zeitnah und hochqualitativ Patienten aller Fachrichtungen mit radiologischen Leistungen in enger fachübergreifender Zusammenarbeit mit den zuweisenden Ärzten und bietet ein weites Spektrum an diagnostischen und interventionellen Leistungen auf höchstem Niveau an.

Computertomographie

Die Computertomographie, kurz CT genannt, ist eine schmerzfreie Untersuchungsmethode mit Röntgenstrahlen. Aus den Messdaten können detailgenaue Schichtaufnahmen erstellt werden. Die zu untersuchenden Organe werden dabei „scheibchenweise“ dargestellt, deswegen wird auch von einem Schnittbildverfahren gesprochen.

Besonderen Stellenwert nimmt die Computertomographie in der Diagnostik knöcherner Strukturen, des Gehirns, sowie der Brust- und Bauchorgane ein. Insbesondere im Notfall können schnell Hirnblutungen, Brüche von Wirbelkörpern, Brust- und Bauchverletzungen festgestellt werden.

Darüber hinaus können krankhafte Befunde so dargestellt werden, dass sie unter örtlicher Betäubung exakt punktiert werden können. Das so entnommene Gewebe kann dann speziell untersucht werden, wodurch oftmals erst eine optimale Therapieempfehlung möglich ist.

Bei Patienten mit Bandscheibenleiden kann eine PRT durchgeführt werden. Mithilfe der Computertomographie kann dabei punktgenau ein Schmerzmittel zur Linderung der Beschwerden injiziert werden. Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Knochendichtemessung bei Osteoporosepatienten und die Darstellung des Zahnstatus (3D) zur OP-Planung in der Kieferchirurgie

Kernspintomographie

Die Kernspintomographie ist das einzige diagnostische Verfahren, welches ohne Röntgenstrahlen Bilder des menschlichen Körpers erzeugen kann. Das Prinzip beruht auf der magnetischen Kernresonanz; hier werden mit Hilfe eines sehr starken Magneten, mit Radiowellen und mit Hilfe eines Computers zwei- als auch dreidimensionale Bilder erzeugt. Im Vergleich zu den übrigen diagnostischen Verfahren ist der Gewebekontrast in der Kernspintomographie erheblich ausgeprägter, so dass gesundes und erkranktes Gewebe leichter erkannt werden können. Dieser Effekt kann mit Kontrastmitteln zusätzlich verstärkt werden, so dass die Aussagefähigkeit nochmals deutlich gesteigert werden kann. Hauptanwendungsgebiete der Kernspintomographie ist das gesamte Zentralnervensystem (sowohl Gehirn- als auch Rückenmark), der Halsbereich und das Mediastinum, die Organe des Oberbauches wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren und das gesamte Binde- und Stützgewebe wie z.B. das gesamte Skelettsystem, das Muskelgewebe, Bänder und Sehnen.

Magnetresonanzangiographie (MRA)

Die Magnetresonanzangiographie (MR-Angiographie, MRA) ist Verfahren, welches Blutgefäße (Arterien und Venen) darstellt. Es kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz – ohne operative Eingriffe und Injektionen. Die Untersuchungen werden auf der Basis von Kontrastmittelgabe durchgeführt, sodass eine dreidimensionale Darstellung der Gefäße möglich ist.

Chefarzt Dr. Joachim Wickers

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Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

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