Notfall

MVZ-Praxis für Kardiologie

In unserem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) für Kardiologie erhalten Sie kompetenten Rat bei allen kardiologischen Problemen.

 

Die Überweisung zu uns erfolgt in der Regel durch den Hausarzt, der auch die Weiterbehandlung übernimmt. Als Einrichtung des Klinikums Westmünsterland arbeiten wir vertrauensvoll und partnerschaftlich auch mit den stationären Fachbereichen zusammen.

Sprechstunden

Montag – Donnerstag  
8.15 – 12:00 Uhr und 13.30 – 16.00 Uhr

Freitag
8.15 – 13.00 Uhr

Unser Leistungsspektrum

EKG

Bei jedem Herzschlag entsteht im Herzen ein schwacher Strom mit einer Spannung von etwa 1/1000 Volt. Bei der Elektrokardiografie (EKG) werden diese elektrischen Aktivitäten des Herzens abgeleitet und in Form von Kurven aufgezeichnet. Es resultiert ein immer wiederkehrendes Bild der elektrischen Herzaktion. Elektrokardiografie bedeutet soviel wie „Herzstromkurve“ oder „Herzschrift“.

Langzeit-EKG

Bei einem Langzeit-EKG wird das Elektrokardiogramm (EKG) über meist über einen Zeitraum von 24 Stunden aufgezeichnet. Eingesetzt werden kleine, tragbare Geräte, welche die Impulse elektronisch speichern. Abgeleitet wird die elektrische Aktivität des Herzens, sie wird in Form von Kurven dargestellt. Anhand des EKGs lässt sich damit die Herzerregung verfolgen. Die Daten werden am Computer ausgelesen, ein Arzt wertet sie aus.

Transthorakale Echokardiographie

Sie erfolgt über den Brustkorb, der Ultraschallkopf wird auf die vordere Brustwand gelegt. Zuvor wird auf diesen Brustbereich etwas Gel aufgetragen, damit die Schallwellen gut in den Körper eindringen können. Der Oberkörper des Patienten ist leicht angehoben, der linke Arm wird hinter dem Kopf platziert. Der Arzt richtet den Ultraschallkopf nun gegen die verschiedenen Teile des Herzens aus, um ein möglichst genaues Bild aller Herzstrukturen zu erhalten.

Transösophageale Echokardiographie

TEE steht für transösophageale Echokardiografie und ist ein Echokardiogramm von innen. Die Ultraschall-Untersuchung des Herzens wird nicht von außen (transthorakale Echokardiographie), sondern durch die Speiseröhre durchgeführt. „Trans“ bedeutet „durch“, „Ösophagus“ steht für „Speiseröhre“ und „Echokardiografie“ heißt Herz-Ultraschall. Umgangssprachlich wird die TEE auch als „Schluck-Echo“ bezeichnet. Der Patient muss den Schlauch aktiv schlucken.

Dopplersonographische Untersuchung der Gefäße

Die Doppler- bzw. Duplex-Sonografie ist eine spezielle Ultraschall-Untersuchung, mit der die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Gefäßen (Arterien und Venen) gemessen wird. So lassen sich Gefäßverengungen aufdecken.

Belastungs-EKG

Bei einem Belastungs-EKG wird das Elektrokardiogramm unter körperlicher Aktivität geschrieben. Bei jedem Schlag entsteht im Herzen ein schwacher Strom mit einer Spannung von ca. 1/1000 Volt. Ein Elektrokardiogramm zeichnet diese elektrischen Herzaktionen auf und gibt sie als Kurven wieder.

Streßechokardiographie

Die Untersuchung läuft wie eine Transthorakale Echokardiographie ab, aber das Herz wird zusätzlich gefordert. Das geschieht entweder durch eine Ergometerbelastung (auf einem stationären Fahrrad) oder durch Medikamente. Beobachtet wird das Herz unter Belastung. Treten Kontraktionsstörungen auf, kann der Arzt daran beispielsweise Verengungen der Herzkranzgefäße erkennen.

Herzschrittmacherkontrollen einschließlich Defi und CRT Systeme incl. Programmierung 

Ein Schrittmacher ist ein kleiner Taktgeber für Menschen, deren Herz zu langsam schlägt (Bradykardie) oder Pausen macht. Das kleine Gerät registriert ständig die Herztätigkeit und gibt bei verlangsamter Herztätigkeit elektrische Impulse ans Herz ab. So werden eine optimale Herzfrequenz und damit eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Organe sichergestellt.

Ein Defibrillator ist ein Gerät, mit dem sich Herzrhythmusstörungen und Herzstillstände (plötzlicher Herztod) behandeln lassen. Der Defibrillator gibt elektrische Impulse an das Herz ab und aktiviert dadurch den Herzschlag beziehungsweise bringt ihn wieder in den richtigen Rhythmus.

Die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT), zusammen mit einer optimierten medikamentösen Therapie, verbessert die Lebensqualität der Patienten mit Herzinsuffizienz, weil sie die interventrikuläre Asynchronie korrigiert. Das CRT wurde vor rund zehn Jahren als erstes implantierbares Gerät zur kardialen Resynchronisationstherapie entwickelt. Das CRT System gehört zur neuesten Generation. Komplette diagnostische und programmierbare Funktionen sind integriert und unterstützen Ihren behandelnden Arzt bei den Therapieentscheidungen zur Behandlung Ihrer Herzinsuffizienz. Das CRT System ist so groß wie eine flache Streichholzschachtel. Es wird unter der Haut implantiert und über drei Elektroden mit dem Herz vernetzt. Das System produziert kleine elektrische Impulse, welche an die Ventrikel weitergeleitet werden, damit diese sich synchron, also zeitgleich, wie im Normalzustand kontrahieren.

Eventrecorder 

Der Event-Recorder ist ein mobiler und einfach zu bedienender EKG-Recorder, mit dem Sie Ihre EKG-Daten selber aufzeichnen können. Bei dieser Speicherform  wird der Herzrhythmus mittels  eines EKG (1-2 Kanal) ab Körperkontakt und nach Aktivierung durch den Patienten aufgezeichnet.

Ärztliche Leitung MVZ
Dr. med. Hildegard Bleker

Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie

Sekretariat
Telefon: 02563/912-5900
Fax: 02563/912-995900