Notfall

Stadtlohner Elisabeth-Hospitz bietet künftig 12 Plätze

Stadtlohn. Erste Arbeiten laufen bereits, weitere werden in den nächsten Monaten folgen. Das Elisabeth-Hospiz Stadtlohn hat mit einem umfangreichen Bauprojekt begonnen, um den Komfort und die Versorgung für Gäste und deren Angehörige weiter auszubauen. Ende kommenden Jahres, also noch vor dem Jubiläumsjahr 2023, in dem das Hospiz sein 20-jähriges Bestehen feiert, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden.

Der erste, bereits gestartete Arbeitsschritt umfasst Bauarbeiten im Erdgeschoss der Einrichtung. Für den zweiten Schritt wird der aktuelle Raum der Stille einem rund 190 Quadratmeter großen dreigeschossigen Anbau weichen. Dem Raum der Stille kommt als Ort zur Findung der inneren Stärke und Spiritualität eine große Bedeutung zu.Daher wird der Raum auch zukünftig eine zentrale Rolle einnehmen und in das Erdgeschoss des nun entstehenden Erweiterungsbaus zurückkehren. Ebenfalls Platz im neuen Anbau findet eine großzügige Wohnküche für die Gäste der Einrichtung. „Getreu dem Motto ‚frisch kochen im Hospiz‘ werden wir unseren Bewohnern dadurch frische und vor Ort zubereitete Mahlzeiten servieren können“, so Rieke Liesmann, Leiterin des Elisabeth-Hospiz. Das Dachgeschoss des Neubautraktes wird außerdem ein zusätzliches Gästezimmer umfassen. Ein weiteres Gästezimmer wird unter anderem im dritten und letzten Arbeitsschritt entstehen.

„Das Elisabeth-Hospiz hat dank seines guten Rufs in Stadtlohn und über die Stadtgrenzen hinaus eine große Nachfrage nach Hospizplätzen“, erklärt Geschäftsführer Markus Frieling und ergänzt: „Die Aufstockung von zehn auf zwölf Plätzen ist daher eine logische Konsequenz und wird im Rahmen der baulichen Modernisierung und der Erweiterung unseres umfassenden Versorgungsangebotes erfolgen.“ Das Elisabeth-Hospiz Stadtlohn begleitet Menschen am Ende ihres Lebens und bietet seinen Gästen dabei eine möglichst hohe Lebensqualität, Zuneigung und Unterstützung. „In unserer Arbeit steht immer der Mensch mit all seinen individuellen Bedürfnissen, Symptomen und Wünschen im Vordergrund“, erzählt Liesmann. „Die neuen Räumlichkeiten sollen auch dazu beitragen, für die Öffentlichkeit Transparenz und Orientierung zu schaffen, um zu vermitteln, welche Unterstützung wir unseren Gästen sowie deren Angehörigen in dieser schweren Zeit bieten können. Das Bauprojekt schafft uns die Möglichkeit, zukünftig im Rahmen von Infoveranstaltungen, Workshops, Vorträgen und Netzwerktreffen
einen wichtigen Einblick in unsere Arbeit zu geben und unsere Werte weitergeben zu können.“

 

Pressefoto: Freuen sich über den Beginn des Bauprojektes (von links): Rieke Liesmann (Hospizleitung), Dagmar Höing (Pflegedienstleitung/stellv. Hospizleitung), Holger Winter (Geschäftsführer), Markus Frieling (Geschäftsführer), Ludger Terstriep (TechnischerLeiter)

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