Technikschüler lernen Energiewirtschaft im Ahauser Krankenhaus kennen

Ahaus. Mit welchen komplexen Energiesystemen wird ein Krankenhaus betrieben und wie sieht dabei der Verbrauchsanteil und die Erzeugung an erneuerbaren Energien aus? Diese und weitere Fragen bekam der Technikkurs der zehnten Klasse der Ahauser  Irena-Sendler-Gesamtschule bei einem Exkurs im St. Marien-Krankenhaus Ahaus beantwortet.

Der technische Leiter Ludger Terstriep (fünfter von links auf dem Foto)  führte die Schülerinnen und Schüler und die beiden Techniklehrer Matthias Junk und Reinhard Gausling durch verschiedene Technikbereiche. Zusammen mit dem Unternehmen 2G wurde zum Beispiel die Funktion eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) erklärt und wie dieses in die Wärmeversorgung des Krankenhauses eingebunden wird. Für großes Interesse sorgte auch der Besuch des Kesselhauses (Foto), der Schaltzentrale im Keller des Gebäudekomplexes.

Durch die alternative Energiequelle aus dem BHKW wird das Krankenhaus zu 50% mit Bioenergie versorgt. Auch der vor Ort erzeugte Strom, durch die auf mehreren Dächern installierte 280 KW PV-Anlage wird zu 100% auf dem eigenen Gesundheitscampus verbraucht.

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