Weiterhin umfangreiches medizinisches Versorgungsangebot in Stadtlohn

Stadtlohn. Seit über 15 Jahren existiert das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Stadtlohn. Im  MVZ arbeiten ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte kooperativ unter einem Dach zusammen. So sind im MVZ Stadtlohn die Fachrichtungen Kardiologie, Chirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie, Gynäkologie und die hausärztliche Versorgung Gescher sowie die Podologie abgedeckt. Trotz der Verlegung der stationären Versorgung aus dem Stadtlohner Krankenhaus an andere Standorte des Klinikums Westmünsterland bleibt damit ein umfangreiches medizinisches Versorgungsangebot vor Ort vorhanden. Ambulante Patientinnen und Patienten profitieren dabei von einer hohen medizinischen Expertise und umfassenden kooperierenden Versorgungsschwerpunkten.

„In letzter Zeit fragen meine Patientinnen und Patienten oftmals verwundert, ob wir auch weiterhin mit unserer kardiologischen Facharztpraxis in Stadtlohn bleiben“, erklärt Dr. Hildegard Bleker. Die Kardiologin ist ein bekanntes Gesicht in Stadtlohn. Vor 20 Jahren wechselte die gebürtige Borkenerin in das Krankenhaus Maria-Hilf. Seit 2017 ist sie Ärztliche Leitung des MVZ und dort für den Fachbereich Kardiologie zuständig. „Mit meiner Antwort kann ich die Patienten dann immer beruhigen. Natürlich werden meine ärztlichen Kollegen und ich auch weiterhin wie gewohnt für unsere Patienten vor Ort sein und das ambulante Versorgungsangebot abdecken“, ergänzt sie.

„Das medizinische Angebot im MVZ Stadtlohn bleibt nicht nur in gewohnter Form erhalten, sondern wird sogar schrittweise ausgebaut“, erklärt Jochen Wensing, Verwaltungsleiter des Stadtlohner MVZ. „Allein in diesem Jahr haben wir durch drei neue Ärztinnen bzw. Ärzte unsere Fachexpertise in den Fachbereichen Orthopädie, Neurochirurgie, und Gynäkologie bereits erweitern können“.  Arbeits-Wege- und Schulunfälle können durch den D-Arzt Dr. Wolfgang Majert weiterhin in Stadtlohn ambulant behandelt werden. Auch ambulante Operationen werden zukünftig durch die im MVZ angestellten Ärzte angeboten und weiter ausgebaut.

Neue größere Räumlichkeiten für die einzelnen Facharztpraxen werden derzeit hergerichtet, so dass auch zukünftig wieder über den ehemaligen Haupteingang des Krankenhauses die meisten Praxen zur erreichen sind. Das MVZ ist und bleibt damit auch für die Zukunft hervorragend aufgestellt und wird weiterhin ein fester Bestandteil Stadtlohns bleiben“, so Wensing.

Auch nach der Verlegung der stationären Versorgung besteht weiterhin eine enge Kooperation mit den medizinischen Fachbereichen und Schwerpunktzentren der Krankenhäuser des Klinikums Westmünsterland. Sollte sich eine Erkrankung als schwerwiegender herausstellen und für den Therapieerfolg eine stationäre Behandlung nötig sein, profitieren Patientinnen und Patienten des MVZ von der gelebten Partnerschaft als Teil des Klinikums Westmünsterland. „Mit der kardiologischen Klinik im Ahauser Krankenhaus pflegen wir eine intensive Zusammenarbeit. Dadurch kann ich genau beurteilen, in welchen Fällen eine stationäre Behandlung am sinnvollsten ist und über die kurzen Kommunikationswege das Krankheitsbild meiner Patienten direkt an die Kollegen übermitteln“, so Dr. Bleker.

Neben der Kardiologischen Praxis mit Frau Dr. Hildgard Bleker vereint das MVZ Stadtlohn als zentrale Anlaufstelle für fachärztliche medizinische Fragestellungen die chirurgische Praxis mit Herrn Dr. Wolfgang Majert, Frau Martina Geiling und Herrn Gerald Kreuer,  die orthopädische Praxis mit Herrn Dr. Volker Hofmeister, und Herrn PD Dr. Stefan Lakemeier sowie die neurochirurgische Praxis mit Herrn Bassel Masoud und Herrn Maher Zarrour. Die Praxis für Gynäkologie wird fachärztlich von Frau Maria Auras und Frau Renate Schäpers geleitet.

Zudem sind die hausärztliche Versorgung Gescher von Frau Dr. Anne Hoffrogge sowie die podologische Praxis unter der Leitung von Frau Christine Schwering Teil des Medizinischen Versorgungszentrums. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit hat für Patientinnen und Patienten den Vorteil, kompetente Ansprechpartner gebündelt vor Ort vorzufinden.

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