Weltweites Kerzenleuchten auch im Ahauser Krankenhaus

Ahaus. Gerade in der Weihnachtszeit fällt es in vielen Familien schwer, die Freude und Liebe des anstehenden Festes zuzulassen. Grund dafür: Die Eltern und weitere Angehörige trauern um ein verstorbenes Kind, welches durch Krankheit, einen Unfall oder durch einen Suizid das Familienglück überschattet. Am Sonntag, (8. Dezember) ist das „Worldwide Candle Lighting“, an dem weltweit dieser verstorbenen Kinder gedacht und symbolisch eine Kerze angezündet wird. Auch das St. Marien-Krankenhaus Ahaus beteiligt sich an der Aktion. Um 16:00 Uhr wird ein ökumenischer Gedenk-Gottesdienst in der Kapelle des Ahauser Krankenhauses gehalten.

Mit dem Verlust eines Kindes entsteht in den Familien eine nicht wieder zu schließende Lücke. In der Krankenhauskapelle im Untergeschoss werden von den Angehörigen Kerzen für die Kinder angezündet, die nicht mehr unter uns sind. „Jeder ist dazu herzlich eingeladen zu kommen“, betont Johanna TenhumbergPleie, die als Seelsorgerin im Ahauser Krankenhaus arbeitet und mit ihrem Team den Gottesdienst organisiert.

Weltweit zünden am 2. Adventssonntag Hinterbliebene in unterschiedlichen Zeitzonen Kerzen an, so dass sukzessive jedes einzelne Licht in 24 Stunden um den Erdball signalisiert, dass durch den Verlust des Kindes das eigene Leben der Angehörigen nicht für immer im Dunkeln bleibt. Außerdem soll dadurch zum Ausdruck gebracht werden, dass die Kinder das Leben erhellt haben und nie in Vergessenheit geraten werden.

Zum Archiv