Notfall

Wiederaufnahme des Normalbetriebs verschoben

Die Ergebnisse aus der weiteren Testreihe der Patienten im St. Marien-Hospital Vreden liegen jetzt vor. Leider sind diese wider Erwarten mit weiteren positiven Ergebnissen verbunden. Insgesamt wurde bei vier weiteren Patienten eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt. Zwei der Patienten befinden sich bereits auf der Isolierstation in Ahaus, auf die sie vorsorglich, wie alle weiteren Patienten der betroffenen internistischen Station auch, verlegt worden waren. Im Rahmen der ersten Testreihe wiesen die Patienten noch einen negativen Corona-Befund auf. Ein weiterer Fall wurde auf der Station der Rheumatologie und ein Fall auf der Station der Geriatrie im St. Marien-Hospital Vreden festgestellt.

Die weiteren notwendigen Maßnahmen werden aktuell vom Klinikum Westmünsterland mit dem Gesundheitsamt des Kreises Borken abgestimmt. Die geplante Wiederaufnahme des Normalbetriebs und die Aufhebung des Besuchsverbotes sowie des Aufnahmestopps sind bis auf weiteres ausgesetzt. „Die Ergebnisse bestätigen leider, dass es richtig war, nicht zu früh wieder in den Normalbetrieb zu wechseln und die Ergebnisse der weiteren Tests abzuwarten“, erklärt Tobias Rodig, Pressesprecher des Klinikums Westmünsterland. „Allen Patienten, Besuchern und unseren Mitarbeitern gilt hier unser Dank für das große Verständnis,  dass uns aktuelle für die leider notwendigen Maßnahmen entgegen gebracht wird.“

Die Gesamtzahl der festgestellten Infektionen liegt aktuell bei dreizehn Personen. Davon sind insgesamt vier Mitarbeiter und neun Patienten betroffen. In der ersten Testreihe gab es nachträglich einen positiven Befund, der noch keinen Eingang in die gestrige Presseinformationen gefunden hatte.

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