Notfall

Zwei neue Schwestern im Krankenhaus Maria-Hilf

Stadtlohn. „Wir fühlen uns hier angenommen, umsorgt und damit schon sehr wohl“, so eine erste, aber bereits eindeutige Antwort auf die Frage, ob sich die beiden neuen Schwestern in der Ordensklausur im Stadtlohner Krankenhaus Maria-Hilf bereits gut eingelebt haben. Seit wenigen Wochen leben und arbeiten die Ordensschwestern Pia und Barbara im Stadtlohner Krankenhaus und sind schon mittendrin im Alltagsgeschehen.

Seitdem die Vorgängerinnen, Schwester M. Answera und Schwester M. Bernhardine, nach ihrer langjährigen Tätigkeit Ende letzten Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurden, klaffte eine große Lücke in dem Bereich. Mit den beiden neuen Schwestern Pia und Barbara ist nun wieder frischer Wind in die Ordensklausur des Stadtlohner Krankenhauses gekommen. Die Einarbeitungszeit haben die Schwestern aus dem Orden der Mauritzer Franziskanerinnen gut genutzt, um das Haus und insbesondere die MitarbeiterInnen sowie erste PatientInnen kennen zu lernen. „Schon jetzt sind die Neulinge eine Bereicherung in vielfältiger Weise für das Stadtlohner Haus“, freut sich Krankenhaus-Seelsorger Ludwig Schulz über die Unterstützung. „Ich bin froh, dass die Tradition des Mauritzer Ordens hier in Stadtlohn weiter fortgeführt wird. Beide Schwestern sind für unsere MitarbeiterInnen sowie für unsere PatientInnen ein absoluter Gewinn“, betont der Stadtlohner Verwaltungsleiter Jochen Wensing die Wichtigkeit des Wirkens der Schwestern am Standort Stadtlohn.

Schwester Pia (Koopmann) ist 81 Jahre alt und kommt gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer. Sie ist seit 1965 Ordensschwester und war in ihrem bisherigen Schaffen unter anderem als OP-Schwester und Pflegedienstleitung tätig. Vor ihrem Wechsel nach Stadtlohn hat Schwester Pia fast sieben Jahre in einem Senioren- und Pflegeheim in Münster gearbeitet. Schwester Barbara (Rolfes) ist 72 Jahre alt und stammt aus Lastrup (Kreis Cloppenburg). Im Jahr 1971 trat die gelernte Krankenschwester in den Orden ein und bildete sich in späteren Jahren intensiv im Bereich der Krankenhaus-Seelsorge fort. Das Westmünsterland kannte sie vor ihrem Umzug nur aus Erzählungen, ist aber schon jetzt begeistert. Im Vorfeld war Schwester Barbara 25 Jahre in Diensten des Oldenburger Pius-Hospitals. Beide Schwestern bringen sich u.a. durch Besuchsdienste in der Krankenhaus-Seelsorge ein und kümmern sich auch um sämtliche Arbeiten rund um die Krankenhaus-Kapelle. Ihr gemeinsames Motto lautet: „Gottes heilenden Dienst den Menschen bringen.“

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