15.05.2023
  • Bocholt

Baumaßnahme zur Entlastung der zentralen Notaufnahme startet

Bocholt. Der Beginn einer weiteren Baumaßnahme im St. Agnes-Hospital Bocholt ist in Vorbereitung: ab dem kommenden Mittwoch (17.05.) wird die Bebauung der Dachfläche zwischen der zentralen Notaufnahme und dem Zentrallabor starten. Vornehmliches Ziel dieser Maßnahme ist die Entlastung der Strukturen in der zentralen Notaufnahme des Krankenhauses. Der durch die Erweiterung entstehende Platz soll vor allem Möglichkeiten zur Umstrukturierung sowie Entzerrung der Raumsituation bieten. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 2,5 Mio. Euro belaufen, wobei 960.000 Euro davon gefördert sind.  

Erhoffen sich von dieser Baumaßnahme spürbare Entlastung in der zentralen Notaufnahme (v.l.): Simon Terbrack (Kaufmännischer Direktor und Prokurist), Maik Vering (Technischer Leiter) und Herbert Mäteling (Geschäftsführer Klinikum Westmünsterland).

„Die Verbesserung der räumlichen Situation und damit einhergehenden Arbeitsbelastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der zentralen Notaufnahme ist uns schon lange ein Anliegen. Deshalb freue ich mich sehr darüber, dass wir nun mit dem Startschuss zu dieser Baumaßnahme auch einen konkreten Ausblick auf diese Verbesserung bieten können“, erläutert Herbert Mäteling, Geschäftsführer im Klinikum Westmünsterland. 
Die Baumaßnahme gliedert sich in zwei Abschnitte. In einem ersten Schritt wird ein Bereich geschaffen, in den dann eine Einheit von zehn Beobachtungsbetten, die in der Notaufnahme vorgehalten werden müssen, verlagert werden kann. „Eine direkte räumliche Anbindung und Versorgung wird weiterhin gegeben sein, bei gleichzeitiger räumlicher Entlastung für die ZNA“, so Mäteling zu den Vorteilen.

„Bis zum Jahresende können wir mit der Umsetzung der Maßnahme den Kolleginnen und Kollegen in der ZNA relativ kurzfristig diese Verbesserung in Aussicht stellen“ ergänzt der Technische Leiter Maik Vering. In einem zweiten Schritt soll die Erweiterung der Kardiologie um einen dritten Linkherzkatheter-Messplatz realisiert werden. Zudem wird es auch einen größeren Vorbereitungs- und Beobachtungsbereich für die Kardiologie geben. Und auch die Gastroenterologie erfährt an dieser Stelle im Bereich der Endoskopie eine strukturelle Erweiterung. Vering führt weiter aus: „Wenn die Baumaßnahme insgesamt nach unseren durchaus ehrgeizigen Planungen verläuft, werden wir die gesamte Bebauung der Dachfläche in anderthalb Jahren fertig stellen können.“

Bis auf Weiteres wird die bekannte Zuwegung zum Zentrallabor weiterhin passierbar bleiben. Sobald sich aufgrund der Baumaßnahme intern neue Laufwege ergeben müssen, informieren wie Sie hierüber.