10.06.2026
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Erkrankungen des Enddarms – Verstehen. Behandeln. Wohlfühlen.

Kostenlose Patientenveranstaltung des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums in Borken

10.06.2026 Multimediaraum im Verwaltungsgebäude des St. Marien-Hospitals Borken
keine Anmeldung nötig; der Eintritt ist frei

Zielgruppe: 
Interessierte aller Altersgruppen 

Programm:
Erkrankungen des Enddarms – Verstehen. Behandeln. Wohlfühlen.

Termin:
Mittwoch, 10.06.2026

Zeit:
18:00 - ca. 20:00 Uhr 

Ort:
Multimediaraum (neben der Cafeteria) 
Verwaltungsgebäude des St. Marien-Hospitals Borken
Am Boltenhof 7
46325 Borken 

Anmeldung: 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei. 

Auch wenn viele Menschen nicht gerne darüber sprechen, sind Millionen in Deutschland von verschiedenen Krankheitsbildern des Enddarms betroffen. Das von der Deutschen Kontinenzgesellschaft zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentrum des Klinikums Westmünsterland lädt am Mittwoch, den 10. Juni, zu einer kostenlosen Patientenveranstaltung rund um das Thema „Erkrankungen des Enddarms – Verstehen. Behandeln. Wohlfühlen.“ ein. Die Informationsveranstaltung findet im Multifunktionsraum neben der Cafeteria im Verwaltungsgebäude des St. Marien-Hospitals Borken, Am Boltenhof 7, 46325 Borken, statt.

Referieren werden die Ärzte des standortübergreifenden Kontinenz- und Beckenbodenzentrums, das gemeinsam am St. Agnes-Hospital Bocholt und am St. Marien-Hospital Borken betrieben wird. Es erfüllt die umfangreichen Qualitätsstandards der höchsten Versorgungsstufe zur Komplexbehandlung von Harn- und Stuhlinkontinenz sowie komplexen Beckenbodenerkrankungen. Vor Ort informieren Dr. Carsten Böing, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Agnes-Hospital Bocholt und Leiter des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums, Dr. Markus Bourry, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Koloproktologie am St. Marien-Hospital Borken sowie stellvertretender Leiter des Zentrums, und Manish Kumar Moothoor, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Koloproktologie.

Erkrankungen des Enddarms gelten für viele Betroffene noch immer als Tabuthema. Beschwerden wie Hämorrhoiden, Analfisteln sowie Blasen- und Stuhlinkontinenz werden häufig verschwiegen, obwohl sie vergleichsweise oft auftreten und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Dabei sind viele dieser Erkrankungen heute medizinisch sehr gut behandelbar.

Im zertifizierten Kontinenz- und Beckenbodenzentrum arbeiten Experten aus den Bereichen Gynäkologie, Urologie, Viszeralchirurgie, Geriatrie und Neurologie eng zusammen. Durch diesen interdisziplinären Ansatz profitieren Patientinnen und Patienten von modernen und hochspezialisierten Behandlungsmöglichkeiten. Dazu zählen unter anderem Lasertherapien bei Hämorrhoiden und Analfisteln, minimalinvasive laparoskopische Eingriffe bei Stuhlauslassstörungen sowie die sogenannte sakrale Neuromodulation (SNS) zur Behandlung von Stuhlinkontinenz.

Wie diese Therapien genau funktionieren und welche individuellen Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erläutern die Mediziner im Rahmen des Informationsabends. Im Anschluss stehen die Referenten für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung. Alle Interessierten und Betroffenen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.