Gold für das Ahauser Krankenhaus
St. Marien-Krankenhaus erhält goldenes Siegel der Aktion „Saubere Hände“

Eine sorgfältige Händehygiene gilt als wichtigste Maßnahme, um eine Übertragung von Infektionserregern durch Händekontakt zu verhindern. Gerade im Krankenhausbereich nimmt das Thema Händehygiene einen sehr hohen Stellenwert ein. Das Ahauser Krankenhaus setzt seit vielen Jahren strenge Hygienemaßnahmen um und beteiligt sich zudem an der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“. Für die Erfüllung höchster Qualitätsstandards hat das Krankenhaus nun das goldene Siegel verliehen bekommen, die höchstmögliche Auszeichnung für Händehygiene.
„Die Auszeichnung freut uns sehr und verdeutlicht, wie sorgfältig bei uns mit dem wichtigen Thema Hygiene umgegangen wird“, so Dr. Moritz Meyer, Ärztlicher Direktor im St. Marien-Krankenhaus Ahaus.
„Nicht nur in Zeiten von Corona, Influenza und Co. gehört Händehygiene zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen, um eine Infektion zu verhindern.“
Dr. Moritz Meyer
Zu den Kriterien zählen unter anderem die Erfassung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs, jährliche Fortbildungen für das Fachpersonal, die Ausstattung aller Stationen mit einer vorgeschriebenen Menge an Desinfektionsspendern sowie die Einbindung der Patienten in die Händedesinfektion. Darüber hinaus schärft das Krankenhaus bei Mitarbeitenden, Patienten und Besuchern gleichermaßen das Bewusstsein für eine gezielte Händedesinfektion zum Schutz vor Infektionen. „Bei der Arbeit in Gesundheitseinrichtungen ist die regelmäßige Händedesinfektion wichtiger Teil in vielen Routineabläufen“, erklärt Dr. Meyer und ergänzt: „Gerade deshalb unternehmen wir sehr viel, um die Händedesinfektion täglich präsent zu halten und durch regelhafte Fortbildungen und Aktionstage die Relevanz der Händehygiene hervorzuheben.“
Kirsten Winkler und Marianne Böckers sind Fachkräfte für Hygiene und Infektionsprävention im Ahauser Krankenhaus und dadurch im engen Austausch mit dem medizinischem und pflegerischen Personal der Einrichtung. Sie beschreiben die Händedesinfektion als weltweit wirksamste Einzelmaßnahme zur Unterbrechung von Infektionsketten im Krankenhaus und damit eine wichtige Präventionsmaßnahme um Infektionen zu verhindern. „Viele Keime nutzen unsere Hände als ‚Taxi‘ zur Weiterverbreitung. Dagegen hilft nur konsequente Einhaltung der Händehygiene, Schulungen und Maßnahmen zur Verbesserung Akzeptanz der Händehygiene.“ Sie empfehlen Besuchern, vor und nach dem Krankenhausaufenthalt stets die Hände zu desinfizieren. „Wichtig ist auch, dass unsere Patienten selbst direkt in die Hygiene miteinbezogen werden. So sollten beim Betreten und Verlassen des Zimmers, vor der Esseneinnahme, nach Benutzung der Sanitäreinheit sowie vor und nach Kontakt mit der eigenen Wunde, mit Schleimhäuten oder Medizinprodukten die eigenen Hände desinfiziert werden.“