Individuelle Hüft- und Knieendoprothetik am St. Agnes-Hospital Bocholt
Dr. med. Bernd Hinkenjann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie Bocholt, erklärt im Video, für welche Patientinnen und Patienten dieses Verfahren infrage kommen kann, wie die individuelle Planung abläuft und welche Vorteile sie bietet.
Nicht jedes Gelenk ist gleich – warum sollte also jede Prothese gleich sein?
Am St. Agnes-Hospital Bocholt bieten wir neben der konventionellen Endoprothetik auch die patientenindividuelle Hüft- und Knieendoprothetik an. Dabei wird das Implantat speziell an die Anatomie des jeweiligen Gelenks angepasst und individuell für den Patienten gefertigt.
Dr. med. Bernd Hinkenjann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie Bocholt, erklärt im Video, für welche Patientinnen und Patienten dieses Verfahren infrage kommen kann, wie die individuelle Planung abläuft und welche Vorteile sie bietet. Die patientenindividuelle Endoprothetik kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn Standardprothesen aufgrund besonderer anatomischer Voraussetzungen an ihre Grenzen stoßen. Dazu zählen beispielsweise sehr kleine oder große Gelenke, ausgeprägte Achsabweichungen, knöcherne Deformitäten nach Unfällen oder angeborene Fehlbildungen.
Wie läuft die Versorgung ab?
Zunächst erfolgt eine persönliche Vorstellung in unserer Sprechstunde. Gemeinsam wird geprüft, ob ein künstliches Gelenk notwendig ist und ob eine individuelle Prothese im jeweiligen Fall infrage kommt. Grundlage für die weitere Planung ist eine spezielle CT-Untersuchung, anhand derer das Gelenk präzise vermessen und das Implantat individuell geplant wird. Nach ärztlicher Prüfung und Freigabe der Planung wird die Prothese gefertigt. Dieser Prozess dauert etwa sechs Wochen.
Ein wesentlicher Vorteil der patientenindividuellen Endoprothetik: Da das Implantat bereits im Vorfeld an die individuelle Knochenanatomie angepasst wird, kann bei der Operation weniger Gewebe freigelegt werden. Dadurch können die umliegenden Bänder, Sehnen und Muskeln besser geschont werden.
Sie möchten wissen, ob eine patientenindividuelle Prothese für Sie infrage kommt?
Dr. med. Bernd Hinkenjann und das Team des Endoprothetikzentrums Bocholt beraten Sie gerne und prüfen gemeinsam mit Ihnen die geeigneten Behandlungsmöglichkeiten.
Interessierte außerdem beim „Treffpunkt Gesundheit – Bewegung im Fokus“ in Gescher mit dem Chefarzt persönlich ins Gespräch kommen und sich über moderne Behandlungsmöglichkeiten informieren.
Mittwoch, 4. November 2026 | 16–19:30 Uhr Theater- und Konzertsaal, Borkener Damm 48, 48712 Gescher
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
