30.03.2026
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Neues Treffen der Stoma-Austauschgruppe am 9. April

Ahauser Krankenhaus bietet Raum für Information und gegenseitigen Austausch

Für viele Betroffene ist das Thema noch immer mit Zurückhaltung verbunden: das Stoma. Rund 160.000 Menschen in Deutschland leben zeitweise oder dauerhaft damit. Häufig ist ein künstlicher Darmausgang die Folge einer Krebserkrankung des Darms oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Auch Menschen mit einer künstlichen Harnableitung, einem sogenannten Urostoma, sind betroffen – etwa infolge schwerer Schädigungen der Harnblase oder Harnwege, die eine kontrollierte Ausscheidung von Urin unmöglich machen.

Ein Stoma bedeutet für die Betroffenen einen tiefgreifenden Einschnitt in den Alltag. Die damit verbundenen Herausforderungen werden zwar erlebt, aber oft nur ungern offen angesprochen. Genau hier setzt die Stoma-Austauschgruppe des St. Marien-Krankenhauses Ahaus an: Sie bietet einen geschützten Rahmen für Gespräche, Fragen und gegenseitige Unterstützung. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, den 9. April 2026, statt.

Im Mittelpunkt der Treffen stehen der Informations- und Erfahrungsaustausch rund um das Leben mit einem Stoma sowie die gegenseitige Unterstützung der Teilnehmenden. Begleitet wird die Gruppe von speziell qualifizierten Pflegeexpertinnen und -experten für Stoma, Kontinenz und Wunde. Sie stehen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung und übernehmen eine wichtige Rolle in der Versorgung und Beratung.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Austausch unter Betroffenen – von Stomaträger zu Stomaträger. Da ein Stoma auch Auswirkungen auf die Partnerschaft haben kann, sind Partnerinnen und Partner ausdrücklich eingeladen, ebenfalls teilzunehmen.

Die Treffen der Stoma-Austauschgruppe finden jeweils am zweiten Donnerstag im Januar, April, Juli und Oktober statt. Treffpunkt am 9. April ist die Cafeteria im Untergeschoss des Ahauser Krankenhauses von 14:30 bis 16:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten – telefonisch unter 02561 9923450 oder per E-Mail an wundmanagement.ahaus@kwml.de.