Nikolaus besucht das Ahauser Krankenhaus

Ahaus. Auch kleine Geschenke können eine große Freude bereiten. Dies zeigte sich beim Besuch des Nikolaus auf den Stationen des St. Marien-Krankenhauses Ahaus. Am Nikolausabend wurden die Patientinnen und Patienten mit leckeren Schoko-Nikoläusen überrascht, die der Nikolaus höchstpersönlich auf die Patientenzimmer brachte. Die Aktion führte das Ahauser Krankenhaus gemeinsam mit der Nikolausgesellschaft Ahaus durch.

Gerade in Momenten von Schmerz und Leid sind kleine Aufmerksamkeiten viel wert und können besonders bei stationären Patienten neue Kraft und Motivation wecken. Diesem Gedanken folgte das Ahauser Krankenhaus und sorgte durch einen für die Patienten unerwarteten Besuch des Nikolaus für einige leuchtende Augen und strahlende Gesichter. Mit über 250 Nikoläusen aus Schokolade im Schlepptau ging es am Nikolausabend auf die Stationen. Mit von der Partie war auch Werner Große Lembeck, einst langjähriger Mitarbeiter des Krankenhauses, bis er vergangenes Jahr in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Große Lembeck ist seit über 30 Jahren ehrenamtlich bei der Nikolausgesellschaft in Ahaus aktiv und erster Vorsitzender des Vereins.

„Wir sind froh, dass wir unseren Patienten mit dieser Aktion etwas vorweihnachtliche Stimmung ans Bett bringen können. Gerade an solchen Tagen, die man gerne im Kreise der Familie verbringt und die daher Gefühle von Heimweh wecken können, ist es schön zu sehen, dass eine kleine Geste viel Freude bringen kann“, erzählt Pflegedirektor Oliver Lux, der gemeinsam mit einigen Mitarbeitern aus der Pflege die Stationsbesuche begleitete. Der Besuch des Nikolauses im Ahauser Krankenhaus hat bereits langjährige Tradition, musste jedoch in den vergangenen beiden Jahren wegen der Corona-Pandemie leider ausfallen.

 

Bildunterzeile: Überraschung gelungen: Die Freude über den unerwarteten Besuch des Nikolaus war bei den Patientinnen und Patienten des St. Marien-Krankenhauses Ahaus groß.
(Die Personen auf dem Foto wurden zuvor auf das Corona-Virus getestet. Die FFP2-Masken wurden nur für das Foto abgelegt)

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