27.03.2026
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Pflegekammer NRW im Austausch mit Pflegefachpersonen in Borken

Informationsveranstaltung im St. Marien-Hospital Borken

Großes Interesse fand eine Informationsveranstaltung zur Pflegekammer Nordrhein-Westfalen im St. Marien-Hospital in Borken: Rund 65 Pflegefachpersonen aus allen Standorten des Klinikums Westmünsterland nutzten am 12.03. die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Aufgaben und Ziele der Kammer zu informieren und mit deren Vertreterinnen ins Gespräch zu kommen.

Auf Einladung der Pflegedirektion begrüßte Pflegedirektorin Nadja Gronemeyer die Präsidentin der Pflegekammer NRW, Sandra Postel, sowie Martina Bauer, Vorsitzende des Bildungsausschusses der Kammer, im Kapitelshaus der St. Remigiusgemeinde. In ihrem Eingangsstatement unterstrich Gronemeyer die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs zwischen Pflegekammer und den vor Ort tätigen Pflegefachpersonen.

„Der direkte Austausch mit der Pflegekammer ist für unsere Mitarbeitenden sehr wichtig. Die Veranstaltung hat gezeigt, wie groß der Informationsbedarf ist und wie wertvoll der persönliche Dialog für die weitere Entwicklung der professionellen Pflege sein kann“, sagte Nadja Gronemeyer, Pflegedirektorin im St. Marien-Hospital Borken. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Struktur, Aufgaben und Handlungsfelder der Pflegekammer NRW. Diese wurde im Dezember 2022 als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet und vertritt die Interessen von rund 228.000 Pflegefachpersonen im Land. Die Referentinnen erläuterten unter anderem die Rolle der Kammer bei berufspolitischen Fragestellungen sowie in der Weiterentwicklung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten. Im anschließenden Austausch griffen die Vertreterinnen der Pflegekammer zahlreiche Fragen aus der Praxis auf, die im Vorfeld von den Teilnehmenden eingebracht worden waren. Thematisiert wurden unter anderem die Mitgliedschaft in der Kammer, Entwicklungen in der Pflegeausbildung sowie Perspektiven neuer beruflicher Qualifikationen, etwa in spezialisierten Bereichen wie OP und Anästhesie. „Der direkte Dialog mit den Pflegefachpersonen ist für uns von zentraler Bedeutung“, betonte Sandra Postel. „Nur so können wir die Anliegen aus der Praxis aufnehmen und in unsere Arbeit einfließen lassen.“ 

Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmenden intensiv genutzt und bot Raum für einen offenen Austausch. Einigkeit bestand darin, den begonnenen Dialog künftig fortzusetzen und einzelne Themen weiter zu vertiefen. Pflegedirektorin Nadja Gronemeyer dankte den Vertreterinnen der Pflegekammer für ihren Besuch und das Engagement für die Weiterentwicklung der professionellen Pflege.