19.12.2023
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St. Marien-Krankenhaus bildet Lebensretter aus

Ahaus/Vreden. Ein hoher medizinischer Versorgungsstandard in Notfallsituationen, der durch schnelles und richtiges Handeln des Personals in Ernstfällen Leben rettet. Diesen Anspruch verfolgt das St. Marien-Krankenhaus Ahaus. Das Krankenhaus ist seit knapp einem Jahr als internationale Trainingsstätte von der renommierten American Hearts Association (AHA) akkreditiert. Seitdem schulen zertifizierte Kursleiter des Krankenhauses ärztliches und pflegerisches Fachpersonal des Klinikums Westmünsterland in erweiterten Rettungs- und Reanimationsmaßnahmen. Die zweitägigen Kurse, die in der Region von keinen anderen Krankenhäusern angeboten werden, können ab kommendem Jahr auch von externem Fachpersonal wahrgenommen werden.

Unter realitätsnahen Bedingungen und mit Simulationspuppe „Bernhard“ werden die Teilnehmer der ACLS-Kurse geschult, um in medizinischen Notfallsituationen handlungsschnell zu helfen.

Ein hoher medizinischer Versorgungsstandard in Notfallsituationen, der durch schnelles und richtiges Handeln des Personals in Ernstfällen Leben rettet. Diesen Anspruch verfolgt das St. Marien-Krankenhaus Ahaus. Das Krankenhaus ist seit knapp einem Jahr als internationale Trainingsstätte von der renommierten American Hearts Association (AHA) akkreditiert. Seitdem schulen zertifizierte Kursleiter des Krankenhauses ärztliches und pflegerisches Fachpersonal des Klinikums Westmünsterland in erweiterten Rettungs- und Reanimationsmaßnahmen. Die zweitägigen Kurse, die in der Region von keinen anderen Krankenhäusern angeboten werden, können ab kommendem Jahr auch von externem Fachpersonal wahrgenommen werden.

„Die zertifizierten Notfallkurse wurden im Ahauser Krankenhaus in diesem Jahr als Pflichtfortbildungen für ärztliches und pflegerisches Personal integriert, um die Versorgung von Patienten in Notsituationen zu optimieren“, erklärt Marco Ruhkamp. Der langjährige Mitarbeiter der Ahauser Intensivstation gehört zu den Kursleitern und ist als sogenannter „Training Site-Koordinator“ für die Umsetzung des ACLS-Kurse verantwortlich. ACLS steht für „Advanced Cardiac Life Support“ (dt.: „Fortgeschrittene kardiovaskuläre Lebenserhaltung“) und beschreibt die erweiterten Maßnahmen im Rahmen einer Reanimation in klinischen oder außerklinischen Bereichen. „Die Kurse setzen sich aus Fachvorträgen, Videoschulungen und Individualtraining zusammen. Geschult werden Reanimationsmaßnahmen, Inhalte der erweiterten kardiovaskulären Medizin und weitere Aspekte, um auf medizinische Notfallsituationen jeglicher Art bestens vorbereitet zu sein. Das Angebot ist somit deutlich umfangreicher als klassische Erste-Hilfe-Kurse“, so Ruhkamp.

Das zweitätige Kursangebot wird ab 2024 erweitert und steht dann zweimal monatlich auch externem Fachpersonal zur Verfügung. Die Kurse finden jeweils montags und dienstags von 8:00 – 17:00 Uhr im St. Marien-Hospital Vreden im Raum Treffpunkt statt. Für weitere Informationen sowie für die Kursanmeldung steht Marco Ruhkamp per E-Mail unter marco.ruhkamp@kwml.de zur Verfügung. Auf die Kursteilnehmer wartet am Ende des zweitätigen Kurses eine Leistungsüberprüfung in Form von praktischen und schriftlichen Tests. Werden diese bestanden, dürfen die Teilnehmenden zwei Jahre gültige und international anerkannte Bezeichnung „ACLS-Provider“ führen.