Hypertoniezentrum – Moderne Behandlung bei Bluthochdruck

Spezialisten für Hypertonieerkrankungen

Herzlich willkommen im Hypertoniezentrum des St. Marien Krankenhauses Ahaus. Bluthochdruck (Hypertonie) zählt zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bleibt oft lange unbemerkt. In unserem Hypertoniezentrum bieten wir eine umfassende Diagnostik, individuelle Beratung und moderne Therapiekonzepte für Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Blutdruck. Unser Ziel ist es, Ursachen frühzeitig zu erkennen, Folgeerkrankungen zu vermeiden und gemeinsam eine optimale Blutdruckeinstellung zu erreichen.

Ihr Kontakt zum Hypertoniezentrum

Unser Sekretariat der Klinik für Kardiologie und Angiologie ist gerne für Sie da. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns oder holen Sie Informationen zu Ihrer Behandlung und medizinischen Abläufen ein! 

Hypertoniezentrum Ahaus

I. Medizinische Klinik - Kardiologie und Angiologie
Chefarzt Dr. Alessandro Cuneo

St. Marien-Krankenhaus Ahaus
Wüllener Straße 101, 48683 Ahaus

Sekretariat: Franzis Fischer
Tel.: 02561 99-23409

E-Mail

 

Therapieresistente Hypertonie erkennen und gezielt behandeln

Bluthochdruck gehört zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann langfristig schwerwiegende Folgen für Herz, Gehirn, Nieren und Gefäße haben. Bei einem Teil der Patientinnen und Patienten lässt sich der Blutdruck trotz medikamentöser Therapie nicht ausreichend kontrollieren. In diesen Fällen sprechen Medizinerinnen und Mediziner von einer therapieresistenten Hypertonie.

Die Klinik für Kardiologie und Angiologie am St. Marien-Krankenhaus Ahaus bietet für diese Patientinnen und Patienten eine spezialisierte Diagnostik und moderne Behandlungsmöglichkeiten an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau und der Etablierung eines strukturierten Angebots zur interventionellen Behandlung der therapieresistenten Hypertonie mittels renaler Denervierung.

Was ist eine therapieresistente Hypertonie?

Von einer therapieresistenten Hypertonie spricht man, wenn der Blutdruck trotz einer leitliniengerechten medikamentösen Therapie dauerhaft erhöht bleibt. Häufig sind hierfür mehrere Ursachen verantwortlich. Deshalb steht am Anfang jeder Behandlung eine umfassende Diagnostik.

Ziel ist es, mögliche sekundäre Ursachen des Bluthochdrucks auszuschließen und gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten die individuell beste Therapieoption zu finden.

Unsere Schwerpunkte

  • Abklärung therapieresistenter Hypertonie
  • Ausschluss sekundärer Ursachen des Bluthochdrucks
  • Interdisziplinäre Patientenselektion
  • Ultraschallbasierte renale Denervierung
  • Strukturierte Nachsorge
  • Enge Zusammenarbeit mit Hausärzten und niedergelassenen Kardiologen
  • Teilnahme an klinischen Studien

Renale Denervierung – zusätzliche Therapieoption bei ausgewählten Patienten

Die renale Denervierung ist ein modernes interventionelles Verfahren zur Behandlung ausgewählter Patientinnen und Patienten mit therapieresistenter Hypertonie. Dabei werden über einen Katheter gezielt Nervenfasern im Bereich der Nierenarterien behandelt, die an der Regulation des Blutdrucks beteiligt sind.

In unserer Klinik kommt ein ultraschallbasiertes Verfahren zur renalen Denervierung zum Einsatz.

Die Behandlung stellt eine zusätzliche Therapieoption dar und ersetzt nicht die individuelle medikamentöse Behandlung. Voraussetzung ist immer eine sorgfältige und leitlinienorientierte Indikationsstellung.

Unser Behandlungsansatz

Wir legen besonderen Wert auf eine patientenorientierte und transparente Versorgung.

Dazu gehören:

  • Niedrigschwellige Ansprechpartner
  • Kurze Wege und zeitnahe Terminvergabe
  • Transparente Kommunikation
  • Enge und unkomplizierte Zusammenarbeit mit zuweisenden Ärztinnen und Ärzten
  • Seriöse und leitliniengerechte Indikationsstellung
  • Strukturierte Nachsorge

Patientinnen und Patienten verbleiben langfristig in der Betreuung ihrer Hausärztinnen und Hausärzte beziehungsweise ihrer niedergelassenen Kardiologinnen und Kardiologen.

Zusätzlich zur klinischen Versorgung bieten wir geeigneten Patientinnen und Patienten die Möglichkeit zur Teilnahme an einer internationalen klinischen Studie.

Aktuell beteiligt sich unsere Klinik an der Phase-3-Studie ZENITH (Alnylam). Untersucht wird Zilebesiran zusätzlich zur Standardtherapie bei Patientinnen und Patienten mit arterieller Hypertonie und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko.

Wichtige Einschlusskriterien

Blutdruck ≥ 145/90 mmHg

Bereits bestehende antihypertensive Therapie

Therapie mit mindestens einem Diuretikum sowie einer weiteren Standardmedikation gegen Bluthochdruck

Vorbestehende kardiovaskuläre Erkrankung oder erhöhtes kardiovaskuläres Risiko

Ob eine Teilnahme möglich ist, wird individuell geprüft.

Eine enge Zusammenarbeit mit Hausärzten sowie niedergelassenen Kardiologinnen und Kardiologen ist uns besonders wichtig. Ziel ist eine moderne, regionale und patientenorientierte Hypertonieversorgung.

Gerne übernehmen wir:

Die strukturierte Abklärung therapieresistenter Hypertonie

Die Prüfung einer möglichen renalen Denervierung

Die interdisziplinäre Beurteilung komplexer Fälle

Die strukturierte Nachsorge in enger Abstimmung mit den weiterbehandelnden Kolleginnen und Kollegen

Ziel unserer Versorgung

Unser Ziel ist eine moderne, leitlinienorientierte und patientenfreundliche Versorgung von Menschen mit schwer einstellbarem Bluthochdruck – wohnortnah, interdisziplinär und in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten.

Unser Team

Das Team des Hypertoniezentrum besteht aus einer Vielzahl erfahrener Mediziner und Pflegekräfte. Stellvertretend für die tätigen Mediziner finden die Patienten hier einen Überblick über den Chefarzt und die behandelnden Oberärzte.

Chefarzt

Dr. med. Alessandro Cuneo

Facharzt für Innere Medizin
Schwerpunktkompetenz: Kardiologie
Zusatzbezeichnungen: Intensivmedizin, Sportmedizin
Zusatzqualifikation: Herzinsuffizienz
 

Bereichsleitender Oberarzt

Dr. med. univ. Denis Kleinknecht

Bereich IV - Bildgebung & Funktion
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin

Studienbüro

Britta Fitz

Ansprechpartnerin für die ZENITH-Studie