Im ehemaligen Vredener Krankenhaus

Ambulanz für Rheumatologie

Neben der stationären rheumatologischen Versorgung, die seit Ende 2025 im St. Marien-Krankenhaus Ahaus erfolgt, findet die Betreuung von ambulanten Patientinnen und Patienten weiterhin im ehemaligen St. Marien-Hospital in Vreden statt. In der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung im Bereich Rheumatologie werden Patientinnen und Patienten diagnostiziert und betreut, die keine stationäre Aufnahme benötigen. 

 

Ihr Kontakt zur Fachabteilung

Unser Sekretariat ist gerne für Sie da. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns oder holen Sie Informationen zu Ihrer Behandlung und medizinischen Abläufen ein! Informationen und Kontaktdaten unserer Klinik für Rheumatologie im St. Marien-Krankenhaus Ahaus entnehmen Sie bitte dem Webseitenbereich der Fachabteilung. 

Ambulanz für Rheumatologie

Leiter der Ambulanz: Thomas Dürdoth

An´t Lindeken 100, 48691 Vreden
Sekretariat: Cordula Wilmer, Claudia Zieverink

Tel.-Nr. 02564 99-4159
Fax: 02564 99-4156
E-Mail: rheumatologie.vreden(at)kwml.de

Öffnungszeiten:
Mo., Di., Do., Fr.: 7.30 – 16.00 Uhr
Mi.: 7.30 – 13.00 Uhr

Unser Behandlungsspektrum

  • entzündliches Gelenkrheuma (Rheumatoide Arthritis, früher: chronische Polyarthritis)
  • entzündliches Schuppenflechtenrheuma (Arthritis psoriatica =Psoriasisarthritis)
  • entzündliches Weichteilrheuma (z.B. Polymyalgia rheumatica)
  • entzündliches Bindegewebsrheuma (Kollagenose, z.B. systemischer Lupus erythematodes)
  • entzündliches Blutgefäßrheuma (Vaskulitis)
  • entzündliche Muskelerkrankungen (Myositis)
  • stoffwechselbedingte Erkrankungen (z.B. Osteoporose, Hämochromatose, Gicht)
  • Verschleißrheuma von Gelenken und/oder der Wirbelsäule (z.B. Arthrose, Morbus Forrestier)
  • Schmerzerkrankungen (z.B. Fibromyalgiesyndrom) 
  • seltene Erkrankungen wie z.B. periodische Fiebersyndrome oder durch Bakterien bzw. Viren ausgelöste rheumatische Beschwerden

Unser Therapieangebot (in Zusammenarbeit mit der stationären rheumatologischen Versorgung in Ahaus)

  • Anwendung modernster medikamentöser Therapiestrategien zur Immunmodulation inklusive Antikörpertherapie ("Biologikatherapie")
  • Betreuung durch ein multiprofessionelles Team bestehend aus Ärzten, spezialisierter Pflege, rheumatologischen Fachassistenten, Ergo- und Physiotherapeuten, Psychologen und Sozialdienst 
  • enge Kooperation u.a. mit Fachärzten für Nieren-, Lungen-, Herz-, Nerven- sowie Hauterkrankungen 
  • Injektionen von Gelenken und der Wirbelsäule
  • medikamentöse Schmerztherapie
  • multimodale rheumatologische Komplextherapie
  • ergo- und physiotherapeutische Behandlung sowie Physikalische Therapie
  • Hilfs- und Heilmittelberatung inklusive Einlagenversorgung oder Schuhzurichtung 
  • Ernährungsberatung
  • Ganzkörperkältetherapie in der Kältedusche

Diagnostik in der ambulanten Versorgung

Im Zentrum der Erkennung rheumatologischer Erkrankungen steht vor allem die körperliche rheumatologische Untersuchung, die ausführliche Befragung nach typischen Beschwerden sowie die Sichtung aller Vorbefunde. Ergänzend kommen je nach Erkrankung weitere Untersuchungen zur Anwendung: 

  • Untersuchung von Blut, Urin oder Gelenkflüssigkeit im immunologischen Speziallabor
  • hochauflösender Gelenkultraschall zur Frühdiagnose von Gelenkentzündungen und Therapiesteuerung
  • Ultraschalluntersuchungen u.a. von Bauchorganen, Herz und Gefäßen ("Duplex")
  • verschiedene Bildgebungsverfahren wie Röntgen, Computertomographie (CT), Skelettszintigraphie oder Kernspintomographie (MRT)
  • fachübergreifende weitere Untersuchungen in Zusammenarbeit mit den Spezialisten anderer Disziplinen am St. Marien-Krankenhaus Ahaus und niedergelassenen Fachärzten bzw. regionalen und überregionalen Instituten im Klinikum Westmünsterland