Brustzentrum Westmünsterland

Spezialisten für die Behandlung von Brustkrebs

Gemeinsam bilden das St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden und das St. Agnes-Hospital Bocholt das Brustzentrum Westmünsterland mit zwei operativen Standorten in Ahaus und Bocholt.

Der Schwerpunkt des Brustzentrums liegt in der Behandlung der bösartigen Brusterkrankungen. Die Kombination aus operativer und medikamentöser Therapie ermöglicht für die meisten Patientinnen bei Erhaltung der Brust eine erfolgreiche Behandlung. Das kooperative Brustzentrum Westmünsterland wurde 2006 zertifiziert und inzwischen mehrfach erfolgreich rezertifiziert.

    Ihr Kontakt zum Brustzentrum Westmünsterland

    Unser Sekretariat im Brustzentrum Westmünsterland ist in Ahaus und Bocholt gerne für Sie da. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns oder holen Sie Informationen zu Ihrer Behandlung und medizinischen Abläufen ein! 

     

    Hinweis:
    Termine zur Mammographie vereinbaren Sie bitte in einer Radiologischen Praxis.

    Brustzentrum Westmünsterland

    Standort Ahaus:
    Alexandra Nienhaus
    Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe & Leiterin des BrustzentrumsWestmünsterland/ Standort Ahaus

    Sekretariat: Julia Nünning
    02561 99-23208
    Fax: 02561 99-23206
    Brustzentrum.Ahaus(at)kwml.de

    Standort Bocholt:
    Dr. Judith Gissing
    Ärztliche Leiterin des BrustzentrumsWestmünsterland/ Standort Bocholt

    Sekretariat: Edith Robers, Magdalena Tebroke
    02871 20-2740 Fax: 02871 20-2835
    brustzentrum(at)st-agnes-bocholt.de

    Zertifizierte Qualität

    Wir sind ein zertifiziertes Brustzentrum durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe. 

    Gültigkeit: Das Zertifikat ist gültig bis zum 31.08.2024
    Erstzertifizierung: 08.08.2006
    Registriernummer: BZ-NRW 016

    • moderne Therapiemöglichkeiten
    • Spezialisten für Tumorchirurgie 
    • fachübergreifende Zusammenarbeit

    Brustsprechstunde

    Vorstellung von Brustproblemen jeglicher Art:

    • Ultraschalluntersuchungen von uneindeutigen Befunden
    • ambulante feingewebliche Abklärung durch Stanzbiopsie
    • Beratung zur Brustverkleinerung und Brustvergrößerung (auch als kosmetische Operation) sowie bei asymmetrischem Brustwachstum

    Unsere Leistungen für unsere Patienten

    Diagnostik

    Eine gute Diagnostik ist die Grundlage für den späteren Behandlungserfolg. Im Brustzentrum Westmünsterland stehen verschiedene Möglichkeiten zur Früherkennung und zur Entdeckung von selbst kleinsten Tumoren zur Verfügung.

        Die Mammografie ist vielleicht die bekannteste Vorsorgeuntersuchung gegen Brustkrebs.
        Mit der Mammografie kann Brustkrebs bereits in sehr frühen Stadien entdeckt werden. Selbst dann, wenn der Krebs noch keine Beschwerden verursacht oder noch nicht tastbar ist, kann man ihn auf vielen Mammographie-Bildern bereits sehen. Die Mammographie wird aber auch immer dann eingesetzt, wenn der Arzt eine bereits tastbare oder bekannte Veränderung in der Brust untersuchen möchte.

        Die Ultraschalluntersuchung kann wichtige Hinweise zur Einschätzung der Gut- oder Bösartigkeit eines verdächtigen Befundes liefern. Vor allem bei der Untersuchung junger Patientinnen ist sie häufig der Mammographie überlegen. Im Allgemeinen aber ersetzt die Ultraschalluntersuchung die Mammographie nicht.

        Bei der Kernspin- oder Magnetresonanztomografie (MRT) der Brust werden mithilfe eines starken Magnetfeldes zahlreiche dünne Schichtbilder des Brustgewebes aufgenommen.
        Eine Strahlenbelastung tritt nicht auf – im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen (z.B. Mammografie, Computertomografie).

        Das Verfahren ist hochempfindlich und kann Veränderungen sichtbar machen, die mit anderen Methoden wie der Mammografie nicht nachweisbar sind. Eine Kernspintomografie sollten nur erfahrene Radiologen durchführen, die – bei einem auffälligen Befund – auch eine Biopsie durchführen können.

        Nach örtlicher Betäubung werden unter Ultraschallsicht Gewebezylinder aus dem Tumor entnommen und zur histologischen Begutachtung gegeben. So kann Ihnen vor der Operation binnen 24 Stunden das feingewebliche Ergebnis mitgeteilt werden.

        Bei der Vakuumbiopsie wird unter örtlicher Betäubung  eine Hohlnadel per Computersteuerung seitlich in die Brust eingeführt. Im Inneren der Hohlnadel herrscht ein Vakuum. Es saugt nacheinander mehrere Gewebeproben an, die mithilfe eines kleinen rotierenden Messers abgetrennt werden.

        Operative Therapien

        • Brusterhaltende Operation
        • Brustentfernung und Rekonstruktion
        • Brustverkleinerung
        • Brustvergrößerung und Prothetik
        • Entfernung der Wächterlymphknoten

            Beim operativen Entfernen von Brustgewebe gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Bei den meisten der Brustkrebspatientinnen ist heute eine brusterhaltende Operation möglich.

            Bei der brusterhaltenden Operation schneidet der Arzt nur den Krebs und etwas gesundes Gewebe mit einem gewissen Sicherheitsabstand heraus. Früher entfernten die Ärzte zusätzlich möglichst viele Lymphknoten in der Achsel, falls sich einige Krebszellen bereits in das Lymphsystem ausgebreitet hatten.

            Inzwischen gibt es eine neue Methode (Sentinel-Lymphknoten-Biopsie), mit der der Arzt im Vorfeld prüfen kann, ob die Lymphknoten tatsächlich mit Krebszellen befallen sind und entfernt werden müssen. Wenn nicht, wird nur der Wächter-Lymphknoten (Sentinel-Lymphknoten) entfernt.

            In manchen Fällen ist der Tumor schon zu groß für eine brusterhaltende Operation. Lässt er sich auch nicht durch eine vor dem Eingriff angesetzte Strahlen- oder Chemotherapie verkleinern (neoadjuvante Therapie), muss die ganze Brust abgenommen werden (meist einschließlich der Achsel-Lymphknoten). Eine solche Mastektomie  ist beispielsweise auch erforderlich, wenn an mehreren Stellen in der Brust Tumorherde wachsen oder wenn es sich um einen entzündlichen Krebs handelt. Manche Frauen wünschen sich auch eine komplette Entfernung der Brust, weil sie sich damit sicherer fühlen.

            Ist die Entfernung der Brust unumgänglich und besteht der Wunsch nach einem Wiederaufbau der Brust, so kann zur Formung eines neuen Brusthügels körpereigenes Gewebe in verschiedenen Verschiebelappentechniken verwandt werden oder die Rekonstruktion durch die Verwendung von Implantaten erreicht werden.

            Therapieverfahren nach der Operation

            Einer Frau, die brusterhaltend operiert wurde, empfiehlt der Arzt eine anschließende Nachbehandlung. Dadurch lässt sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs wiederkommt, deutlich senken. Hierzu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

                Die Strahlentherapie ist das häufigste Therapieverfahren nach einer Operation.

                Es handelt sich dabei um eine hochtechnisierte Methode zur Vorbeugung von Rezidiven (erneutes Tumorwachstum) und zur Schmerzbehandlung. Im Brustzentrum Westmünsterland stehen moderne und damit sichere und schonende Bestrahlungsverfahren für die Patientinnen zur Verfügung.

                Etwa zwei Drittel aller bösartigen Brusttumore wachsen abhängig von weiblichen Geschlechtshormonen, vor allem von Östrogenen.

                Die neuen Antihormontherapien stoppen oder verlangsamen das Tumorwachstum auf medikamentöse Weise. Bei jüngeren Patientinnen kann die Regelblutung nach der Therapie wieder einsetzen und die Fruchtbarkeit erhalten bleiben.

                Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die mit unterschiedlichen Wirkmechanismen Krebszellen töten. Hohe Teilungsraten der Tumorzellen machen diese angreifbar für Zellgifte, sogenannte Zytostatika.

                Eine Chemotherapie wird in mehreren Zyklen durchgeführt. Das bedeutet: Die Medikamente werden nicht kontinuierlich über mehrere Wochen oder Monate verabreicht, sondern es gibt Pausen dazwischen. In der medikamentenfreien Zeit können sich die gesunden Körperzellen erholen. In der überörtlichen onkologischen Praxis von Dr. Dübbers und Dr. Burstedde werden diese Medikamente als Kurzinfusionen verabreicht.

                Das Brustzentrums-Café "Von Frau zu Frau" im St. Marien-Krankenhaus Ahaus

                Erfahrungsaustausch unter Frauen

                Das Brustzentrums-Café bietet in einer vertrauensvollen Runde Raum für einen Erfahrungsaustausch unter Frauen, die gerade eine bösartige gynäkologische Erkrankung durchleben oder durchlebt haben. Nutzen Sie die Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen, Fragen zu stellen, Neues zu erfahren und sich über Ihre Erlebnisse auszutauschen. Fühlen Sie sich zu unseren Themenvorschlägen bei Kaffee und Kuchen herzlich eingeladen.

                Wir freuen uns auf Sie!

                Unsere nächsten Termine und Themen

                11.06.24: Grenzland - Das Sanitätshaus Vorstellung (Manuela Hilpert; Filialleitung)
                10.09.24: Onkologische Kosmetik (H. Elsing; Kosmetikexpertin)
                08.10.24: Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Kuchen
                12.11.24: Aroma-Reise (I. Lemke; Aromatherapeutin)
                10.12.24: Adventliche Meditation (U. von Raesfeld; Seelsorge)

                  Anmeldung und Information

                  Anmeldung und Information:
                  Breast Care Nurses
                  Telefon: 02561 99 – 23260 
                  Email: brustzentrum.ahaus(at)kwml.de

                  St. Marien-Krankenhaus Ahaus
                  Wüllener Str. 101
                  Raum Monét
                  48683 Ahaus

                  Wir bitten alle Gäste um vorherige Anmeldung sowie um Einhaltung der zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Hygieneregelungen.

                  Ende des Slider-Karussell
                  Zentrumsleiterin

                  Alexandra Nienhaus

                  Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
                  Zusatzbezeichnung: gynäkologische Onkologie
                  Sonstige Qualifikationen: MIC II, AGUB II, SEF-Zertifikat